Archiv für den Tag: 10. Januar 2010

Wanui Wasserfall

Die Wanderung zum Wanui Wasserfall heute war sehr schön, trotz Wolkenhimmel und Nieselregen. Der Wasserfall zählt jetzt nicht zu den sieben Weltwundern, trotzdem ist er ein nettes Ziel – und vor allem der Weg dahin ist mal wieder einfach gut.

Wanui

Wenn man Fotos von Neuseeland sieht oder mit dem Auto über die Lande fährt, denkt man ja, dass es eigentlich so aussieht wie bei uns in Europa, vielleicht Irland oder manchmal eher wie Allgäu. Zumindest hier auf der Südinsel.

Das stimmt ja im Prinzip, aber auf den zweiten Blick sieht man, dass viele Pflanzen unseren in Europa zwar ähnlich sind (manche sind ja tatsächlich aus Europa auch importiert worden), aber die meisten Pflanzen kenne ich eigentlich nicht. Und man beginnt zu begreifen, dass Neuseeland wirklich eine einzigartige Flora & Fauna hat, die es nirgends mehr auf der Welt so gibt. Einfach weil Neuseeland sich schon vor sehr, sehr langer Zeit von den restlichen Landmassen der Welt getrennt hat und sich sozusagen unbehelligt weiter entwickelt hat – bis eben Cook und der ganze Rest kam. Es gibt dann aber auch Pflanzen, da fällt der Unterschied sofort auf wie z.B. die riesengroßen Farntrees, die über 10 m hoch werden können. Leider gibt es diese Unverfälschtheit eben nicht mehr…

Anschließend sind wir eine „dirt road“ mit dem 4WD entlang gebrettert – mit dem Totoranui Beach als Ziel. Allerdings ging es dann echt los mit heavy rain. Also zurück Richtung Takaka, in der örtlichen Beachkneipe eingefallen und kurz eine Runde Fish & Chips verspeist bzw. hiesigen Cabernet Sauvignon getrunken. Zurück ins häusliche „Castle“, einen Zwetschgenkuchen gebacken und jetzt sitzen wir hier – das Holz im Kamin knistert, Suse und Michel lesen, Aiden spielt X-Box und ich erzähle Euch was. Ach ja, und Roland kocht das Abendessen: Stir-Fry aus dem Wok.

Sand Castle Festival

Heute ist ein regnerischer, stürmischer, kalter Tag. Da bin ich echt froh, dass wir nicht backpacker-mässig unterwegs sind, zumal man in der jetzigen Hochsaison quasi alles vorausgebucht haben sollte, ansonsten steht man im wahrsten Sinne des Wortes im Regen. Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir also – noch trockenen Fußes – zunächst zum alljährlichen Sand Castle Festival am Pohara -Beach gefahren und haben die Kunstwerke bewundert.

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Toll, was hier die Großen und Kleinen alles bauen! Mittlerweile sind ja die ganzen Werke im Regen und Wind bestimmt verwüstet, leider. Anschließend gings weiter zum Wanui Wasserfall.