Archiv für den Tag: 16. Februar 2010

Kitchen Stories

Es kann ja nicht nur Fisch geben! Der Fischkonsum hat sich eh im Hause Haase dramatisch reduziert. Nun ja, zum einen sind wir jetzt natürlich super verwöhnt von sooo derart frischem Frisch, dass er selbst nach dem Filetieren noch zuckt  (siehe Lemon shark Story)! Und darüber hinaus kriegt Michel einfach zu traurige Augen, wenn man ihm einfach so gekauften Fisch serviert, ohne dass er ihn selbst gefangen hat – oder zumindest mit an Bord war und mitgekämpft hat. Keine Heldengeschichten mehr beim abendlichen Zubereiten und Verspeisen… Ach ja. Seufz. Dann doch lieber Kartoffelbrei und Saitawürschtle – so wie gestern abend 😉 Das ist wenigstens selbst geschält.

Nun da habe ich es als Nicht-Jägerin (sondern Sammlerin??) etwas leichter – vor allem wenn man die Basics auch noch geschenkt bekommt. Deshalb stelle ich euch heute aus unserer „Cuisine Armoire“ etwas völlig Unfischiges aber dennoch Oberleckeres vor: Ich habe ja bereits in der ersten Februarwoche eine halbe Kiste (!!) Bitterorangen, sprich Pomeranzen, geschenkt bekommen. Das war eine echte Herausforderung, weil ich diese Dinger noch nie verarbeitet habe. Herausgekommen sind drei verschiedene Marmeladen:

Bitterorangen

Klassische Bittere Orangenkonfitüre, bei der ausschließlich Pomeranzen verwendet werden und das bittere Weisse mit verkocht wird. Oranges Ameres: wird gemischt mit Süssorangen, ist also nicht ganz so bitter. Und schließlich ein Pomeranzengelee nach einem Rezept von Veronique Witzigmann. Man beachte die selbst gestalteten Etiketten!!!

Und schließlich kann ich noch ein Dessert empfehlen, Caramell Panna Cotta mit Pomeranzen, dem Monsieur alle verfügbaren Sterne verliehen hat. Wirklich sehr lecker!

Tragisch für mich – und die Marmeladen – ist, dass Michel gar keine Bitterorangenmarmelade mag!! Das hat sich auch mit meinen Kreationen leider nicht geändert. So sitze ich nun auf ziemlich viel Marmeladengläser, von denen ich höchstens 3-4 Gläser selbst behalten werde. Nun, die ersten Gläser sind schon verschenkt. Ich hoffe mal, dass sich noch mehr Abnehmer finden. Takaka ist leider zu weit weg!!! Apropos: was machen die Fortschritte an der Käsefront?