Archiv für den Monat: Juli 2010

Copacabana auf Hohenlohisch

Nicht nur Harxheim, auch Hohenlohe hat sein kleines Copacabana, liebe Esther! Was für ein Wochenende, oder? Mein Höhepunkt war für mich das Viertelfinalspiel Deutschland-Argentinien, das ich mit Sascha im Biergarten des Öhringer Freibads verbracht habe.  Das war Fussball volle Breitseite: heiss-schwül, mit gaaaanz viel Schwarz-Rot-Gold, Fangesängen, die einzige Vuvuzela direkt neben mir sitzend. Und dann flimmert in der 70. Minute folgende Meldung über die Leinwand: „Das Gerät schaltet sich gleich aus. Um diesen Vorgang abzubrechen, drücken Sie eine beliebige Taste.“ (!!!!!!!!!!!!)

Kulinarisch gibt es von diesem Wochenende nicht viel zu berichten. Auch hier war für mich das Highlight im Biergarten: Freibad-Pommes (die muss man echt so bestellen, ansonsten bekommt die „Normalen“ aus dem Eisfach!), frisch gemacht, aus Kartoffeln, keine dicken Dinger, sondern dünne knusprige Stäbchen. Hmmmmhh!

Und Michel? Ich weiss soviel, dass er den Col de la Madelaine und Col du Télégraph bewältigt hat und jetzt ziemlich müde in Valloire übernachtet. Damit ist er auch wieder zurück, nach einem kleinen Schwenker, auf der berühmten Routes des Grandes Alpes.

Harxheim, 35 ° C: 1.Endlich…, und 2.aus Freude am Spiel

                                                                                       

Erstens:

6 Wochen keine Schule ! Die Kinder und Nachbarkinder haben heute ihr 3 qm-Planschbecken wie die Copacabana gefeiert.

  Zweitens:              Davor hat Ben einfach alles gegeben.

                                                      

Sein 1. Fussballtraining (eigener Wunsch!).

 Kein Tor, keine Disziplin, keine Stulpen und Stollen – aber die pure Freude am Spiel. Er ist gelaufen, gestolpert, gerannt, gesprintet. Kein Ball wurde aufgegeben, auch wenn er oft außerhalb des Spielfelds spielte o. das verkehrte Tor anpeilte.

Am Schluss waren die Beinchen so müde und die Birne so rot, dass er es kaum noch zum Belohnungseis geschafft hat. Und das bei 35 Grad auf dem Hartplatz. Sein Fazit: „Wir haben alle gut gespielt. Ich nicht so gut, weil ich hatte kein Tor.“ Hat der ´ne Ahnung !!

 

Wenn die Berge rufen…

Link zu hendrixtour

…. dann beginnt eine tagelanges Ritual bei uns. Michel packt seine Radtasche, erst viel zu viel, dann wird es stündlich weniger. Er studiert immer und immer wieder Karten; macht nochmal einen Technikcheck, zieht die Bremsen an, prüft die Reifen. Und ständig hört er in sich hinein, ob er es nicht doch lieber bleiben lassen soll. Der Rücken tut diesmal schon ganz besonders weh. Eigentlich ist es zuhause auch schön. Warum tu ich mir das immer wieder an?

Heute morgen um 5 Uhr ist er nun los gefahren. In letzter Minute ist natürlich nochmal was aus der Packtasche geflogen („zuviel Gewicht“). Erstmal mit dem Zug Richtung Thonon-les-Bains und dann gehts ab – auf den Spuren des „Kannibalen“. Ich weiß nur, daß auf alle Fälle der Col du Galibier dabei sein muss („diesmal von der anderen Seite“). Wen es interessiert, hier der Col du Galibier auf quaeldich.de.