Archiv für den Tag: 11. Juli 2011

die drei Musketiere

Das Haus ist ganz toll und auch die Mitbewohner sind ganz berühmte Franzosen.

Zunächst wäre da mal Porthos, der dicke Brummer mit dem weichen Herz. Sein Zirpen treibt jeden Gegner in den Wahnsinn.

Ich denke, er war Schuld, daß sich Vincent van Gogh sein Ohr abgeschnitten hat. Bestimmt hätte er auch noch sein zweites Ohr abgeschnitten, aber es tut halt so weh.

Der zweite im Bunde ist Aramis, der kleine Schwarze. Er führt seine Stichwaffe stets bei sich und weiß sie auch zu nutzen.

Der Dritte im Bunde ist natürlich Athos, der geheimnisvolle, ruhige und überlegte Mann. So bewacht kann uns hier gar nichts passieren.

Flirrender Sommer in den Cevennen

Wir waren ja schon leicht nervös, wo wir nach den Engländern landen würde. Und Michel zeigte mir schon die ganze Woche über im SUPER U das Wochenangebot für ein 2-Personen-Zelt. Ja, ein bißchen ist das ja schon Irrsinn: keine Bleibe zu haben, wenn die 2 reiseintensivsten Ferienwochen in Frankreich beginnen. Am Tag vor der Abreise hat mir dann mein Zitatnewsletter dieses Zitat vom ollen Hesse gesandt: „Das Paradies pflegt sich erst dann als Paradies zu erkennen zu geben, wenn wir daraus vertrieben wurden.“ Na toll, da hätte ich wohl den Mund nicht so voll nehmen sollen…

Doch dann kam alles anders. Wir hatten so unwarscheinlich großes Mega-Glück -von dem ich lieber mal bei einem Glas Wein erzähle – daß wir nun in Anduze ein Haus haben, mit allen Schikanen.

Dieses Haus ist eigentlich für 8 Personen und wir bewegen uns darin wie König Rotz. Das hier wäre doch was, um mal wieder einen Urlaub mit großer Freundesrunde zu planen, n´est-ce pas?

Aber wir finden natürlich, daß wir das auch verdient haben!