Archiv für den Monat: Juli 2012

Sommer im Glas

Mit den beiden Künstlern Usch und Michel, die hier so wunderbar aktiv sind, kann ich künstlerisch gesehen nicht mithalten. Ich hab es eher mit dem guten alten Küchenhandwerk. Es wird also Zeit, Euch zu zeigen, was bei in der Küche los war: die Marmeladenzeit!!

Schwarze Johannisbeermarmelade ist ja mein Liebling (unter den Marmeladen, wobei das korrekterweise keine Marmeladen sind, sondern Konfitüren. Aber bei mir ist eben alles entweder Marmelade oder Gsälz – Punkt.) Die 3 Grazien oben sind entstanden aus den Früchten von Frieders Garten, ca. 1/3 rote und 2/3 schwarze Johannisbeeren. Diese Version hier habe ich gekocht samt Kernle und allem.

Bei denen unten im Foto habe ich ein Rezept verwendet, bei dem die Früchte mit etwas Wasser aufgekocht werden, bis sie platzen und dann den Saft auffangen bzw. auspressen. Das ist alles in allem eine ziemliche Sauerei, ergibt eine samtige Marmelade, wobei mir die Variante „mit was zwischen den Zähnen“ ein bisschen lieber ist. Beide haben ein Schubser Cassis bekommen, damit sie nicht so allein sind im Glas.

Die Bräschdlingsmarmelade habe ich schon probiert und finde sie saulecker!! Ich hab sie mit 2:1 gekocht und bin ausserdem einmal mit dem Pürierstab durch die Früchte. Nicht im Bild sind meine „Erdbeeren mit Rhabarber“ sowie die „Französische Erdbeermarmelade“.

Und die Arbeit des letzten Wochenendes seht ihr -ausschnittsweise- hier:

18 Gläser waren das! Ich hab sie klein geschnitten, 12 Stunden lang eingezuckert stehen lassen und dann mit 1:1 Zucker und Zitronensaft aufgekocht. Allerdings bin ich schwer am Überlegen, ob ich nochmal welche mache. Heute ist mir beim Telefonat mit Su eingefallen, dass ich ja unbedingt die Prozedur ihrer Mama bei der Aprikosenmarmelade ausprobieren möchte: nämlich nach dem Kochen die Früchte so lange rühren bis die Masse erkaltet ist. Das soll ganz besonders samtig lecker sein. Dieser Vergleichstest reizt mich schon sehr.