Archiv für den Monat: Januar 2013

Nicht-Geburtstag

Am Sonntag habe ich Nicht-Geburtstag gefeiert mit dem gleichnamigen Törtchen (vorne links, genauer gesagt heisst es „Wunderland – Heute feiere ich meinen Nicht-Geburtstag“). Der Nichtgeburtstag sind alle 364 Tage im Jahr an denen man nicht Geburtstag hast. So lässt es sich leben!

Entdeckt haben wir diese Leckereien bei einem rutschigen Sonntagsspaziergang quer durch den Stuttgarter Westen. Ursprünglich wollten wir ja zur neuen Patissierie „Meister Lampe“. Hier verkauft die Konditormeisterin Tomomi Sugimoto, die jahrelang die Patissierie im Breuniger gemacht hat, ihre süßen Kreationen nach französischer Pâtisserie-Kunst. Und wir sind schon einige Male schwach geworden.

Aber dann sind wir zufällig über „tarte und törtchen“ gestolpert, keine hundert Meter entfernt, und waren sofort begeistert. Ein ganz liebevoller kleiner Laden, wo man morgens auch kurz ein französisch-italienisches Frühstück im Stehen einwerfen kann.  Die junge und süüüsse Patissiere Aline John hat uns mit Freude von sich erzählt und zeigte uns auch ihre kleine aber feine Backstube. Sie legt großen Wert auf regionale Produkte, die weitgehend auch Bioware sind. Ihre Kreationen sehen nicht nur bezaubernd aus und tragen nicht nur phantasievolle Namen wie „Rote Zora“ , „Zweikäsehoch“ oder „Sumpf au Chocolat“, sondern schmecken auch formidable!

Tja, obwohl der Name ja eigentlich Programm wäre, werden wir wohl „Meister Lampe“ untreu werden müssen.

Hier ein Zeitungsbericht von Aline John, die „tarte und törtchen“ macht.

vor einem Jahr

kürzlich habe ich die Dateien auf meinem Handy durchgestöbert und bin auf ein ziemlich verwackelte Aufnahme vom Sonnenaufgang in Motupipi gestoßen. Ich war ganz fasziniert von der Geräuschkulisse der exotischen Vogelwelt. Das war ganz bezaubernd. Die Hühner haben so früh noch geschlafen, sonst hätte man die auch noch gackern hören.

Hallo, neues Jahr

Okay, ein bisschen spät. Aber Hauptsache wieder da.  Mir ist das Schreiben schwer gefallen in den letzten Wochen und Monaten.  Mal sehn, wie ich wieder den Faden finde. Heute auf alle Fälle mal ein zarter Anfang, mit Michels kreativer Hilfe.

Und zum neuen Jahr ein Gedicht von Erich Kästner:

 

Man soll das Jahr nicht mit Programmen
beladen wie ein krankes Pferd.
Wenn man es allzu sehr beschwert,
bricht es zu guter Letzt zusammen.

 

Je üppiger die Pläne blühen,
um so verzwickter wird die Tat.
Man nimmt sich vor, sich zu bemühen,
und schließlich hat man den Salat!

 

Es nützt nicht viel, sich rotzuschämen.
Es nützt nichts, und es schadet bloß,
sich tausend Dinge vorzunehmen.
Laßt das Programm! Und bessert euch drauflos!

 

Ach, wenn es so einfach wäre, gell?