Heavy Stuff in Ourense

Heute beginnt der Bericht mit dem Ende der Etappe: mit der Kathedrale von Ourense, der letzten größeren Stadt vor Santiago. Die Fotos von Michel machen mir schlagartig bewußt, dass er auf einem Pilgerweg unterwegs ist, das große Finale naht.

Der Wahnsinn, was da alles rumsteht und rumhängt. Aber je ärmer die Leute, desto prachtvoller die Kirchen, nicht wahr?

Es gibt in Ourense unter freiem Himmel auch verschiedene Thermalquellen, die seit fast zweitausend Jahren in Betrieb sind!  Man kann sie an fünf Hotspots der Stadt meist kostenlos und zu jeder Tages- und Jahreszeit bei einer Wassertemperatur von mehr als 40 Grad nutzen. Ourense wird deshalb auch Thermalstadt genannt.

Die Stadt bietet auch schöne Läden wie dieser Gewürzladen:

Tja, und natürlich hat Michel auch leckeres Essen entdeckt:

Heute war wohl Pulpo-Tag bei Michel! Wobei ich rausgefunden habe, dass in Ourense das Gericht carne ao caldeiro berühmt ist, das ist gekochtes Rindfleisch mit Kartoffeln, Knoblauch, Paprika und Öl. Die Kartoffeln kommen natürlich aus dem nahen A Limia, wo die besten Kartoffeln Galiciens herstammen und die die Beilage der meisten Gerichte darstellen.

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