Salamanca – die Goldene

Schon vormittags erreichen Gonzalo und Michel Salamanca und müssen die schöne Stadt wohl mehr oder weniger im Schweinsgalopp (haha) passieren. Wegen ihrer vielen goldfarbenen Bauten wird Salamanca auch die goldene Stadt genannt wird. Und natürlich hat die UNESCO sie zum “Kulturgut der Menschheit” ernannt.

Das „Casa de las Conchas“ (Haus der Muscheln) ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Die Muscheln stehen als Symbol für den Jakobsweg nach Santiago de Compostela in Galizien. Aber leider ist es eingerüstet … was für ein Pech!

Ein anderer wichtiger Hotspot ist die große Plaza Mayor. Man sagt, dass dieser Platz der Schönste in ganz Spanien sein soll. Michel, ich hab Dir ein Foto aus dem Internet gefischt, damit Du weißt, was Ihr verpasst habt. Wobei dies hier ein Foto aus wärmeren Tagen ist.

Bildergebnis für Plaza Mayor salamanca

Guijuelo – Hauptstadt der Schweine

… nein (nur) des Schinkens. In Guijuelo wird der berühmteste Schinken aus der Region Salamanca produziert.

Eine Schweinefabrik nach der anderen. „Kein schöner Anblick“, meint Michel.

Übrigens haben die einen Fussballklub, der „Club Deportivo Guijuelo“, die haben ein Schinken-Trikot!!!! Die spinnen, die Spanier.

Bildergebnis für CD Guijuelo

Eiszeit in Kastillien-Léon

Tja, wer bei dieser Headline ein Foto von Michel mit einem Eis in der Hand erwartet hat, wird sich jetzt die Augen reiben.

Aber sie haben sich gestern schon darauf vorbereitet. Michel hat sich für 4,99 Euro ein zusätzliches Fleece gekauft! Ob das ausreichen wird??

Ich denke, sie haben die Region Extremadura verlassen und kommen nun in die Region Kastilien-Léon. Dann müssten sie bald die kastilische Hochebene, die Meseta, erreichen. Es gibt wohl ein kastilisches Sprichwort, das bei der Meseta von „neun Monaten Winter“ spricht. Wie wahr das ist!

 

 

 

Gefährten

Michel fährt seit Tagen zusammen mit einem jungen Spanier namens Gonzalo. Dies ist wohl eine Tanke als Verpflegungsstation.

Ja klar, Energieriegel sind überlebensnotwendig in der Extremadura.

Zu zweit läßt sich die Weite der Extremadura sicher auch besser genießen.

 

Un cerveza, por favor!

Michel muss wahrlich nicht darben wie es aussieht. Ich hoffe noch darauf, dass er eine Keule mitbringt. Sein Kochgeschirr hat er sicher noch kein einziges Mal ausgepackt! Da wäre also Platz…

Tapas als Vorspeise mit Bier Nr. 1?

„Irgendwas mit Stockfisch“ und Bier Nr. 2? La comida está muy rica!

Aber wo sind die Schweine?

„Eigentlich ganz schön hier.“ Stimmt, wenn man sich das Foto von Michel heute morgen anschaut, irgendwo nördlich von Almadén de la Plata. Hier beginnt die Sierra Norte, wo  die iberischen Schweine zu Hause sind – diese schwarze Rasse (Pata Negra), die sich in den Korkeichenwäldern von den Eicheln ernährt. Der leckere Schinken heißt pata negra oder jamón ibérico de bellota. Hach, da würde ich jetzt gerne mit ihm sitzen – mit einem Stück Schinken, Weißbrot und einer Flasche Rotwein.

Das hier ist übrigens Almadén de la Plata, sein Startpunkt heute morgen. Sieht ganz schön hügelig aus!

 

Hola!

Michel und sein Rad schlagen ein neues Kapitel auf.  So lange ist es her, der letzte Trip in Chile. Aber wohin bloß im März mit nur 2 Wochen Urlaub? Patagonien? Zu weit. Kanada? Zu kalt. Die Alpen? Gesperrt. So wird es diesmal Espania, olé! Von Jerez de la Frontera gehts am ersten Tag nach Sevilla und wohin weiter? 

Die Via de la Plata ist Michels Plan, das bedeutet 1000 km quer durch die Extremadura in den Nordwesten Spaniens nach Santiago de la Compostela. Mehr oder weniger auf dem Jakobsweg entlang. Mal sehn, vielleicht wird die Reise ja unerwartet spirituell, erleuchtend.

Ob dieser Tapas hier für längere Zeit die letzte Köstlichkeit bleibt? Ich bin gespannt! In diesem Sinne „Buen Camino“, mon amour.

New York – 12 years after

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Hi folks, endlich melden wir uns aus NYC!! Heute waren wir das zweite Mal in Manhattan. Diesmal, um das 9/11 Memorial anzuschauen. Schliesslich waren wir hier – zusammen mit Manne – zuletzt vor 12 Jahren – nur 1 Woche vor 9/11! Auch diesmal lange Schlangen, wie schon damals. Aber in New York stellt man sich eh oft und überall in Schlangen an.

Ungewöhnlich sind die Sicherheitskontrollen, mehrfach, fast so schlimm wie bei der Einreise. Warum das so sein muss, erschliesst sich mir immer noch nicht. Immerhin: wir erfahren, dass die Site nur wegen den vielen Baustellen drumrum abgeriegelt und gesichert wurde. Also wird das Memorial nächstes Jahr Teil des städtischen, öffenlichen Raums sein.

Das Memorial selbst fand ich beeindruckend mit den beiden footsteps des ehemaligen WTC, dem Wasser, das in die Tiefe fällt wie seine Fassade vor 12 Jahren. Doch der Ort ist so laut, bevölkert, riesig, dass wenig Raum zu Nachdenken bleibt.