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Annawech ins Ofenwerk

Der Termin war schon seit Monaten ausgemacht: zu Deutschlands größter privaten Weinmesse, mit über 100 Winzer. Und zwar nach Nürnberg, ins Ofenwerk. Sascha hatte die Idee, daß wir uns zur jährlichen Weinmesse von K&U, dem renommierten Weinhändler Martin Kössler treffen. Für 10 Euro Eintritt bekommt man ein Glas und kann sich dann durch die Weine durchprobieren.

Der Veranstaltungsort, das Ofenwerk, gibt ein tolles Ambiente ab: ein altes Fabrikgebäude, das mittlerweile Heimat für viele Oldtimer und deren Fuzzel-Tuner ist. Und dazwischen nun die leckeren Weine.  Auf der einen Seite Deutschland und Österreich mit sehr vielen Weissweinen – und auf der anderen Seite die Klassiker Frankreich, Italien und Spanien sowie eine Sonderecke für die USA.

Aber was soll ich sagen? Schon am Freitag abend bei der nächtlichen Anreise gings los mit triefendem Schnupfen und am Samstag war die Nase dicht, sämtliche Geschmacksknospen im Tiefschlaf. Und so war die komplette Verkostung für mich eine Nullnummer, die 10 Euro Eintritt für die Katz. Dennoch war die Atmosphäre so nett, daß ich Lust habe, nächstes Jahr wieder zu kommen – ohne Infekt.

Da es Messerabatte bei der Abnahme eines Kartons gab, haben wir uns mit Sascha zusammen getan, um wenigstens ein paar Fläschchen zu haben, die war dann ex post zuhause endlich geniessen können. Gekauft haben wir:

Von den Rheinhessen war übrigens nur das Weingut Wittmann vertreten. Da waren wir enttäuscht! Also doch wieder nach Harxheim.

Hier ein Nachbericht der Messe.

Ach: abends gab es bei den D´s Muscheln im Weißweinsud, Bayrisch Kraut à la Schuhbeck mit Entenbrüstchen oder wahlweise Nürnberger Würstchen und abschließend selbstgemachtes Pistazieneis mit Feigen.

 

 

Woher kommen die kleinen Kinder?

Jaja, mal wieder unterwegs gewesen. Wobei es doch ein Wochenende war, an dem man sich am besten zuhause einmümmelt und das Telefon abstellt. Doch wir waren mal wieder in Erlangen, wie gesagt bei Sauwetter – und da ist ein Museumsbesuch eine gute Idee. Ich bin ja GottseiDank noch nicht überredet worden, in einen Indoor-Spielplatz oder ähnliches zu gehen. Ich glaube, als Nicht-Eltern ist das die Hölle.

Wir waren im Kindermuseum in Nürnberg, was jetzt die meisten unter unseren Bloglesern vermutlich nur mässig interessiert, oder? Summasummarum ist das Museum für die kids ganz kurzweilig, als Erwachsene war es mir etwas zu viel Nostalgie und insgesamt zu viel Vitrinenpädagogik. Da steht dann z.B. wie im Biologieunterricht ein Schnitt durch den Bauch einer Schwangeren rum, sonst nix. Naja, da kann man dieses Thema ja erschöpfend und anschaulich behandeln 🙂 Sie machen allerdings für Kinder viele Aktionen. So machte Paula dann in der historischen Backstube beim Backen mit. Das war eine gute Idee. Denn sie hat für jeden von uns ein süßes Stückle gebacken, so daß wir auf der Rückfahrt vergnügt die Teilchen genüsslich verspeisen konnten.