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Am Starnberger See

Neeein, wir sind (leider) nicht ständig on the road – dies hier ist ein Nachtrag. Mir ist nämlich heute eine Gasthaus-Rechnung in die Hände gefallen, vom Gasthaus Limm in Münsing.  Das will ich Euch nicht vorenthalten.

Eine urgemütliche, bayrische Wirtschaft ist das, ohne Chichi, die offiziell um 21 Uhr geschlossen wird. Wer kann sich denn das erlauben? Wir konnten es kaum glauben, ist aber echt wahr. Als sitzender Gast wird man allerdings nicht nach draußen befördert, aber es kommen halt keine neuen Gäste mehr dazu. Die Küche macht dann eben Feierabend. Den haben sie sich aber auch echt verdient! Wir haben uns einmal quer durch die Speisekarte gegessen mit Hirn- und Leberknödlsuppe, Rehgulasch, Surhaxerl, Kalbsbries und zum Nachtisch Apfelküchel und Hollerkücherl. Alles sehr sehr lecker. Wir kommen bestimmt wieder!

PS: Fotos konnt ich leider nicht machen, ich wäre gelyncht worden und so hättet ihr diesen Tipp nicht bekommen.

Vermeer XXL oder: Bei den Teppichhändlern in München

„Vermeer in München“ – So heisst eine aktuelle Sonderausstellung in der Alten Pinakothek in München, die nur noch drei Wochen läuft. Wir mussten natürlich unbedingt hin. Aber hättet ihr bei diesem Titel erwartet, daß ein einsamer Vermeer an einer Säule hängt – um den sich dann natürlich alle Besucher drängeln. Da waren wir schon ziemlich enttäuscht (wie andere im übrigen auch). Auch wenn der Rest der Ausstellung, Stücke aus der Sammlung des König Max I., auch ganz nett waren.

Komplett entschädigt wurden wir dann aber mit der Eisdiele, die wir ein paar Meter weiter entdeckt haben. Das Ballabeni ist winzig klein, hat vielleicht 12 Eissorten, aber jede ist nicht nur originell, sondern auch super lecker. Wir haben querbeet probiert z.B. „Schoko mit Ingwer“, „Birne und Ananas“, „Milch mit Minze“, „Rote Früchte“ – alles super lecker.

Auch eine schöne Adresse ist das „Stadtcafé München„, direkt am Stadtmuseum bzw. Jüdischen Museum gelegen, nur wenige Schritte vom Viktualienmarkt weg.

Es ist so ein Café, in dem ich stundenlang rumsitzen kann, Zeitung lesen, quatschen und zwischendrin lecker Kuchen essen oder irgendwelche Snacks.

Ja, und abends haben wir dann die Renken und Forellen gegrillt, die wir auf dem Viktualienmarkt eingekauft haben, frisch aus dem Bassin.

Leider haben wir die Desserts beim Dallmayer doch nicht mehr gekauft, weil wir plötzlich am anderen Ende der Stadt waren. Aber zu einem Foto hats gereicht 😉

Doch auch ohne diese Schweinereien: Lecker wars.