Basta! Pasta.

Was macht man, wenn man dringend ein Pfund Ricotta vor dem Verfallsdatum retten will? Michel hat sich erbarmt und selbstgemachte Ravioli produziert. Ich habe das Rezept herausgesucht, moralischen Beistand geleistet und das geplante Abendprogramm immer weiter nach hinten verschoben –  aber das Ergebnis war so lecker, dass ich es unbedingt posten möchte.

Ravioli mit Ricotta à la Linster und Michele

Für den Nudelteig:

  • 300 GrammMehl (wir haben 00 Mehl von DeCecco genommen)
  • 3 Eier
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Salz

Alles zu einem elastischen Nudelteig verkneten und mindestens 1 Stunde ruhen lassen.

Die Füllung war eine Kreation von Michel im Sinne von „alles was der Kühlschrank hergibt“, sich aber an Madame Linster orientiert:

  • 250 Gramm Ricotta (im Sieb abgetropft) mit einem Eigelb verrühren
  • Schale von einer halben Bio-Zitrone hinzugeben.
  • 1-2 getrocknete Tomaten fein schneiden und hinzugeben
  • außerdem 40 Gramm frisch geriebenen Parmesan
  • sowie etwas Salz, ein Hauch geriebener Muskat und Piment d’Espelette.
  • Zum Schluss etwas ganz fein geschnittenes Basilikum

Und im Weiteren zitiere ich Lea Linster:

Nun verarbeite ich den Teig mit der Nudelmaschine: und mit Gefühl! Ich rolle ihn immer weiter aus, bis ich zwei Bahnen habe, die sehr dünn sind. Dann lege ich ihn zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie, damit er mir nicht austrocknet.

Im Topf bringe ich Salzwasser zum Kochen und fülle inzwischen die Ravioli: Dafür nehme ich eine Bahn vom Nudelteig aus der Folie und messe mit einem runden Ravioli- Ausstecher aus, in welchem Abstand ich meine Füllung auf den Teig geben muss – er reicht für 24 Ravioli. Ich gebe dann jeweils einen guten Teelöffel von der Füllung pro Ravioli auf den Teig. Mit einem Küchenpinsel streiche ich einen Hauch Wasser um die Füllungen auf den Teig. Ich lege die zweite dünne Teigbahn darauf und steche meine Ravioli aus. Dann drücke ich bei jedem den Teig rundherum fest zusammen, damit mir die Ravioli beim Kochen nicht aufgehen und kein Wasser eindringen kann.

Als Beilage gab es in der Pfanne gerührten grünen Spargel mit ein paar Pinienkernen.

Quelle: http://www.brigitte.de/rezepte/rezepte/ravioli-mit-baerlauch-zitronen-sosse

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