Archiv für den Monat: Juli 2013

Paradiesisch … Moulinet

Bereits gestern hat Michel das Royatal verlassen und ist im nächsten Tal, im Bévératal, unterwegs, zunächst von Breil sur Roya ins schöne Sospel (gestern) und heute nun weiter nach Moulinet. Gegen Mittag kam eine SMS, dass er jetzt auf einem Berg säße, das Mittelmeer vor sich liegen hat, völlig fertig und glücklich. Mir dämmerte da bereits – virtuell etwas mitreisend -, dass die Ankunft möglicherweise ernüchternd wird. Schließlich ist Moulinet ein echtes Kuhkaff mit ca. 200 Einwohnern, wo da bloß übernachten und essen? Gen Abend gingen dann die messages los. Daran will ich Euch etwas teilnehmen lassen:

„Ich bin jetzt im Kuhkaff. Ich nächtige in der Schule. Ist gleichzeitg Bürgermeisteramt und Gite. Ein Massenlager ganz für mich allein. Ich mach mich mal frisch und dann geht es in die Stadt ;-)“

(Dies dürfte sie sein, sieht eigentlich ganz romantisch aus…)

moulinet

„Ich liege schon in meinem Bett. Es war nicht einfach, eines auszusuchen. 14 Euro mit Küche und Bad.“ (17.10 Uhr)

„Das einzige Restaurant hat geschlossen, man kann aber anrufen.“ (18.00 Uhr)

„Du wirst lachen, da fährt kein Auto. Stille Tage in Moulinet. Das bringt sich runter, sag ich Dir.“ (18.38 Uhr)

„Beim Restaurant hab ich angerufen. Es meldet sich der Anrufbeantworter. Ich bin eh zu dick.“ (19.09 Uhr)

„Heute abend gab es Nüsse, die müssen ja auch mal weg.“ (20.44 Uhr)

„Ist total witzig hier. Eigentlich zu schön, um wahr zu sein. Gite-Menschen hier sind total nett. Man spielt Boule, in der Schule singt der Chor. Eigentlich ein Paradies.“ (20.54 Uhr)

„Da kam jetzt noch eine Madame, die hat es sich nicht nehmen lassen und hat mir noch ein Omelette gemacht. Unglaublich. Gute Nacht, schlaf schön“ (22.15 Uhr)

Da sieht man mal: was im Internet noch schwierig und kompliziert und vielleicht etwas öde aussieht, entpuppt sich als kleines Abenteuer – mit wunderbar netten Menschen!

 

 

 

Sonnenbrand in Breuil sur Roya



breil

Auf seinem Weg entlang dem Grande Randonee GR 52a, „Le Sentier Panoramique du Mercantour“, hat Michel heute abend das Ende des Royatals erreicht: Breuil sur Roya.

Das Essen in der Gite Roya de Merantour war wohl einfachst: Tomate-Mozzarella, gefüllte Paprika mit Kartoffel, Salat und Käse, Tarte de Pommes, ein Glas Rosé und Kaffee. Aber ich schätze mal, dass bei ihm heute abend ein 3-Sterne-Menue „Perlen vor die Säue“ wäre.

 

Ein Himmelreich für Saorge

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Nachdem Monsieur schon längst ermattet schlummert – ohne Internet, übernehme ich den Part des Chronisten, aber nicht des Romanciers.

Michel ist heute mit der legendären (?) Tendabahn von Nizza nach Saorge nahe der italienischen Grenze getingelt und hat dort beschlossen, eine Runde zu drehen. Saorge scheint großartig zu sein und der Genuss der Tarte Saorgeois (???) ganz besonders! Aber das soll uns Michel selbst erzählen, nachdem selbst Google mir nicht weiterhilft.

to be or not to be … cycliste

Da arrangiert Madame einfach so einen Flug nach Nizza – und er soll dort nun echt auf Schusters Rappen unterwegs sein?! Dort wartet doch der „Col du Tende“ mit den berühmten 48 Kehren auf mich oder der „Col du Galibier“ oder überhaupt: das HIMMELREICH der Rennradfahrer!!!

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Wie Michel sich wohl entschieden hat? Ich weiss es.

Wilhelma 8.7.2013

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Wir sollten  viel öfters nach Stuttgart fahren und mit SONY DSCden Kindern in die Wilhelma gehen…

 

 

Ein schöner Tag mit wunderbaren Begegnungen…

Und Euer Erdbeerkuchen hat uns den Wochenstart versüßt !!

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