Angel und Seele am Bärensee

Beide kann man hier wunderbar baumeln lassen!! Jahrelang hab ich ja gelästert über diese Stuttgarter, die in ihrer Freizeit über den Bärensee herfallen und sich gegenseitig auf die Füsse treten wenn es mal wieder zu voll ist. Jetzt gehöre ich selber zu diesem unerschütterlichen Volk – und finds wunderschön. Wenn man regelmässig um diese drei Seen rumläuft, dann trifft man auch bald Bekannte. So wie dieses Entenpaar, das noch auf Nachwuchs wartet.

Aber diese beiden habens echt reissen lassen -und können nun zu Dritt in der Frühlingssonne die Schildkrötenseele baumeln lassen:

4 Gedanken zu „Angel und Seele am Bärensee

  1. Birgit Wagner

    Am Bärensee gibts Schildkröten??? Ich fasse es nicht! Ich war als Kind zu jedem Ausflug mit der Grundschule mindestens 4 mal pro Jahr am Bärensee – mit rode Würschdle grillen – und im Winter bei Eis mit meinen Eltern zum Schlittschuhlaufen. Aber Schildkröten habe ich nie, niemals gesehen. Ist das der Klimawandel? Oder der soziale Verfall – weil pflegefaule Tierbesitzer ihre Schildkröten im Bärensee aussetzen?

  2. Gudrun

    Ich schätze, das ist wirklich der soziale Verfall. Aber immerhin fühlen sich die Schildkröten im Bärensee so wohl, dass sie Nachwuchs bekommen. Im heimischen Terrarium geht das sexuelle Verlangen vermutlich gen Null, vor allem wenn die kids dabei noch gegen die Glasscheibe klopfen oder so… Wer weiß, was da noch so alles im Bärensee schwimmt… Ich hoffe immer noch auf einen Alligator, aber einen kleinen!

  3. Birgit Wagner

    Und die Schildkröten überleben den Winter? Du merkst schon, ich bin völlig perplex! Kaum ist man 25 Jahre weg, und plötzlich leben Schildkröten im Bärensee. Ts. Wir waren vor 2 oder 3 Jahren im Winter mit Kai am Bärensee und da waren, wie früher, alle 3 Seen komplett zugefroren, mit Schlittschuhläufern und allem. Und das überleben die Schildkröten?! Wenn Ihr einen Alligator sichtet, sagt Bescheid! Beim nächsten Oma-Besuch werden wir AUF JEDEN Fall den Bärensee besuchen.

  4. michel

    Vielleicht sieht man ja gar nicht den Nachwuchs der beiden größeren Schildkröten, der sich in der Sonne aufwärmt. Meine Vermutung geht eher in die Richtung, daß es hier Populationen unterschiedlichen Alters gibt.
    Die großen Tiere wurden ausgesetzt, ganz klar. Das quäkende Kind wünscht sich ein kuscheliges Haustier zum streicheln. Die Mutti, ob der täglichen Reinigung der Stallungen mißtrauisch, verweigert die Anschaffung.
    Vater gibt nach, man einigt sich auf ein, zwei Wasserschildkröten. Stinken nicht, machen keinen Dreck, kann man streicheln (bedingt).
    Nach gefühlten 3 Jahren wird das Einmachglas, in dem die Tiere leben, zu klein.
    Wie bei einem Sparschwein, muß das Glas zerstört werden um an die Kröten heranzukommen.
    Entsetzen-das Kind pubertiert inzwischen und verbringt nun mehr Zeit mit Kuschelrock 1-24 als mit Kuscheltier nass und schnappig.
    Bei der ersten Hausparty ohnen Eltern werden die Tiere unter Einfluß von alkoholischen Getränken unter großem Gelächter in öffentlichen Gewässern ausgesetzt.
    Gestählt durch die harte Zeit im Einmachglas kann den Tieren der harte Winter nichts mehr anhaben. Frieren für die Freiheit.

    Die kleinen Kröten werden von Ökoguerillas in den Pflanzenkölles der Welt gekauft und anschließend in stehende Gewässer entlassen um auf die Gefahren des Klimawandels aufmerksam zu machen.

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