fish happens

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Was komisch aussieht muß nicht komisch schmecken. Zu unserer großen Überraschung hat der Käpt’n neulich einen der seltenen Skates nach langem und anstrengendem Gezerre an Bord gezogen. Der Fisch sieht ziemlich häßlich aus, was auch der Grund war weshalb wir ihn gleich wieder zurück ins Meer geschmissen haben.

Ja Pech aber auch, denn heute haben wir in einem Buch gelesen, daß dieser Fisch wohl sehr selten ist und durchaus als Delikatesse gilt. Es wir behauptet, daß die neussländischen Freizeitfischer im Durchschnitt nur ein Exemplar in 12 Monaten fangen. In den Nobelkaschemmen von New York wird das Filet des Skates zu erlesenen Vorspeisen verarbeitet stand da geschrieben. Aus Unwissenheit ist uns jetzt wohl ein Leckerbissen verwehrt geblieben. Wir trösten uns damit, einen so seltenen Fisch dem Meer zurück gegegben zu haben. Die Chance für andere neuseeländischen Freizeitfische ein solches Prachtexemplar zu fangen erhöht sich durch unsere selbstlose Tat erheblich.

Andere mögen behaupten wir sind einfach zu doof zum Angeln – wir nennen es Altruismus!

3 Gedanken zu „fish happens

  1. Roland

    Hier spricht der Käptn‘: Der gute Skate war einfach zu wertvoll und deshalb haben wir diesen Fisch lediglich an Bord gezogen (ALSO KLAR GEFANGEN!!) um ihn dann wieder gönnerhaft ins Meer zu entlassen. Das hat doch nun wirlklich nichts mit „zu doof zum Angeln“ zu tun sondern nur etwas mit Fischer-Ethik (und, nun ja, manchmal nicht ganz den Überblick was man da nun an Bord gehievt hat…..). Cheers „the Skipper“.

  2. michel

    Auf dem Flug in der 5-sitzigen Piper saß außer uns und dem Pilot noch ein Seemann, der auf dem Weg zu seinem 70m Schiff war, um für 6 Wochen in die Antarktis zu verschwinden.
    Ich hab ihn gefragt und der hat in seinem ganzen Leben noch nie einen skate gefangen – und der geht im Südpazific Wale jagen um DNS Proben zu ziehen.

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