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Catch of My Life

Michel war (mal wieder) Fischen mit Roland und am letzten Tag in Takaka … endlich … ein großer Fang: ein Kahawai!! Zum Abendessen gab es dann als Ameuse Geule frittiertes Fischfilet (sozusagen „fish without chips“), anschließend Grünlippmuscheln (haben beide direkt an der Muschelfarm geschenkt bekommen)

und anschließend Sushi vom Kawahai.

OBERLECKER! Da bin ich mal gespannt, ob die Japaner das in einer Woche toppen können.

Jetzt erst mal tschüss, dear friends. Denn in sechs Stunden stehen wir wieder auf, um zum Flughafen in Nelson zu fahren. Ich schätze, dass wir uns frühestens in einer Woche wieder melden.

Catch of the Day

Es gibt den ersten Fang seit wir hier sind! Heute morgen um 5 Uhr früh sind Roland und Michel aufgestanden, um in die Bay rauszufahren. Um fünf Stunden später kamen sie zurück mit einem sehr beeindruckenden Fang, vor allem einem riiiesigen blue codd. Wir haben nun kurzerhand beschlossen dass es die Fische morgen zum Mittagessen geben wird, wenn der Besuch kommt. Frischer gehts ja nimmer! Heute abend gibt es ein klassisches Barbecue und anschließend heiße Himbeeren mit Eis. Bis dahin vertreiben wir uns die Zeit mit Lesen, Gartenarbeit und ich habe nebenher angefangen, eine Zitronenkonfitüre zu machen.

Kiwi in Stuttgart gelandet!

Ein Päckchen aus Takaka!! Was für ein Freude! Und der Kiwi hat sich auch gleich wohl gefühlt bei uns – wie ihr seht. Er wird ein besonderes Plätzchen bei uns bekommen. Mal sehn…

Ganz besonders hat sich natürlich Michel gefreut – ein echtes Rivet Workwear Hemd aus New Zealand (!!!), das wir ja im Sommer vergeblich gesucht haben. Natürlich gefüttert für die stürmischen Winde draussen auf See. Und passend zum Wuschelkopf  (dieses Thema ist ja auch immer noch ongoing). Ich schätze, jetzt wird wieder öfter das „Houw houw houw“ zu hören sein… Ein ganzer Mann halt.

Kahawai One Of The World’s Great Sportfish

8:00 Uhr Mittwoch morgen – 4 Grad, wolkenlos, windstill, ruhiges Meer einfach nur schoen – da das nun schon seit einigen Tagen so ist, und wohl auch noch so weitergeht UND der Maori-Fisch-Kalender exzellentes Fishing fuer heute vorraussagt, haelt mich mich nichts mehr. Das Boot ist „ready to go“ und um kurz vor 9:00 im Wasser (@Michel und Gudrun – Ihr wisst schon an dem kleinen Hafen out of Pohara).

Ich kann es (wieder ‚mal) nicht fassen wo ich bin, als ich mit ca. 15 knoten leise aus der Bucht gleite. Der dunkelblaue Himmel (ohne irgendein Woelkchen ueber mir), die Sonne, mit wahnsinns Lichtspiel auf dem Wasser, vor mir, duese ich an den satten gruenen Kuestenstreifen des AbelTasman entlang – Richtung (na klar) – SEPARATION POINT. Heute (es juckt mich so in den Fingern) – der Michel fehlt – wird ein neues Kapitel der Fisch-Geschichte aufgeschlagen.

Am Separation Point angekommen – (ich habe wieder ‚mal die Kamera vergessen – mensch!!!) begruesse ich zunaechst die vielen Pinguine, die schon alle vor mir da waren.Der Tag ist noch jung aber hier ist schon maechtig was los – zumindest die halbe See-Vogelwelt ist hier unterwegs. Ich sehe Shags, Reiher, Seemoeven, Albatrosse, Pinguine und andere Seevoegel – viele beim jagen und als ich ca. 4 km in Richtung Farewell Spit ‚raus fahre, sehe ich einen riesigen Bereich in dem viele Voegel schwimmen und jagen – das gibt den Eindruck dass hier womoeglich eine grosse Schule Kahawai unterwegs ist.

Also versuche ich mein Glueck, werfe 3 Angeln gleichzeitig und bin nach den ersten 5 ruhigen Minuten dann nur noch am roedeln. Der erste Kahawai ist ein riesen Kerl (63cm) und wie sich spaeter herausstellt 3kg+ schwer. Ich habe diesen gerade an Bord da reisst es an der 2. Angel – Kahawai No.2. Zwischendurch moechte noch eine stattliche bluecod (44cm) mitkommen ebenso eine recht gute Seaperch. danach 3  weitere Kahawais – 1h 20min sind vergangen, der Eski (australisch fuer Kuehlbox) ist gerammelt voll und ich beschliesse dass das fuer heute mehr als genug ist und denke – mensch das waere etwas fuer den Michel gewesen – da der Kahawai dem Kingfisch ziemlich nahe kommt (vom Aussehen und Fleisch) – great fishing. Die Australier nennen den Fisch Salmon-Trout – und ich habe den schon vor etlichen Jahren,  im Wilson Promontory National Park bei Melbourne gefangen. Ein toller Fisch.

Die Rueckfahrt (mittlerweile 18 Grad) ist ebenso farbenfroh und schoen wie der Morgen. Nachdem das Boot versorgt ist, geht es ans Bilder machen und dann daran die edlen Teile zu verarbeiten.

Ein Teil des Fangs wird (super reines Fleisch) gleich zu sushi verarbeitet, der andere Teil geht in meine kleine Raeucherkammer, wo die fillets mit (eigenen) Zitronen, gestossenem Pfeffer, braunem Zucker, Rosmarin (aus dem Garten) und etwas Salz auf Manuka-Holzspaehnen geraeuchert werden. Ein Prachtexemplar wird als ganzer Fisch eingefroren. Der Rest wird zu Filets (short panfry – medium rare is the choice) verarbeitet.

http://www.bishfish.co.nz/fishid/kahawai.htm

catch of the day_stuttgart

salma

„Der Frühnebel lichtet sich, du machst die Leinen los. Erst Bug, dann Heck. Du fährst den South Channel raus, am Rocky Neck vorbei, vorbei an Miles Pound, wo ich als Junge Schlittschuh gelaufen bin. Du läßt das Signalhorn ertönen und winkst dem Sohn des Leuchtturmwärters zu.

Dann kommen die Meeresvögel. Die Heringsmöwen und die Eistaucher, fette, dumme Enten.

Der erste Sonnenstrahl.

Du fährst nach Norden, volle Fahrt voraus – 15 Knoten.

Die Jungs machen ihre Arbeit und du hast das Kommando und du weißt, daß du ein Schwertfischkapitän bist.

Gibt es ewas besseres auf der Welt?“

Am Freitag ist Gudrun rausgefahren um Fisch zu fangen. Ganz so pathetisch war es bei ihr nicht. Es ging eigentlich nur zu Metro. Die Herausforderung bestand im Wesentlichen darin, den Gestank an der Fischtheke zu überleben.

Den Fang sieht man oben im Bild. Das Ausnehmen des Fisches beschränkt sich in diesem Fall also auf das Rausnehmen aus der Plastikfolie und ist sicherlich keine sehr blutige Angelegenheit.

Abgepackt am 15.02.2010 und haltbar bis 22.02.2010 – wir müssen uns beeilen. Ach, wer von Euch kennt dieses Filmzitat?!

D-Day at Separation Point

catch of the day

catch of the day

Dank Gundels/Michels Fisch-Kalender  war ich heute hoch motiviert und sicher, daß ich etwas fangen würde (super fishing conditions!!! this week). Also habe ich (nicht zu früh) das Boot gerichtet, 3-Angeln werden es wohl tun, alleine das Boot zu Wasser gelassen und rauss in die super glatte See gestochen! Auf dem Weg zum Separation Point habe ich noch kurz       Halt an Wainui Beach gemacht, um kleinere Rock Cots zu fangen. Nach 15 min und 3 Rock Cots (kleiner Haken, 6g Blei), dann weiter in Richtung Separation Point.  Dort ca. 4 km nördlich, dann 1 Angel für Michel´s King Fish mit toter kleiner Rock Cot und Luftballon als Schwimmer ausgeworfen (leider kein Erfolg – ABER das kommt noch!!) und 2 weitere Angeln (Blei und Squit) für den „Nahkampf“ klargemacht. Nach der ersten beachtlichen Seeperch konnte ich dann einen großen Barracouta fangen (der Dicke ganz hinten!). Das ist ein aggressiver Räuber, selbst voll mit Parasiten, aber dennoch toll zum Fangen da enormer Kämpfer. Der war gefolgt von einem Kleinen – welcher sauber war und super gut zum essen ist. Nach einiger Zeit des Wartens konnte ich dann noch zwei herrlich große Blue Cots, 45cm, und weitere Seaperches fangen, so dass ich meine Fischfilet Reserven für den Gefrierschrank wieder deutlich aufstocken konnte. Das wäre ein richtig guter Tag für Dich gewesen, Michel! Ich habe unsere doch wirklich müden Fischerfolge nun wieder wett machen können. Ich ließ mich lieber von Suse am Hafen abholen, weil ich keine große Lust verspürte, mir wieder das Bein aufzuschlitzen.  (Einschub von Suse: viele Brezele mit dem Anhänger die ramp runter. Es ist noch kein Meister vom Anhängerhimmel runtergefallen!!) Heute abend gibt es Blue Cot mit Salaten (keine Carbs für mich!). …..

A new BIG fish!!

Blue Shark - New Zealand

Blue Shark - New Zealand

Heute, Sonntag 07. Februar, waren Aiden, Joshy und ich mal wieder fischen. Der Michel war „mental“ und mit seinen Sandalen auf dem Boot mit dabei. Wir hatten ein paar Anläufe bis wir (wieder relativ nahe dem Farewell Spit) wieder an unserem beliebten Separation Point Spot waren und los gings. Ich konnte einen Barracouta fangen (grosser Räuber aber leider mit viel Parasiten – also kein guter Speisefisch) – der bei seinem Kampf am Haken, einen schönen grossen Blue Shark (Marco shark) so reizte, dass dieser bis an die Oberfläche kam. Aiden konnte dann noch rechtzeitig eine Angel klarmachen dass der Hai an der Oberfläche auf Haken mit Tintenfisch eingebissen hat. Danach ging alles ganz schnell, die Angel ist uns fast abgebrochen, mit viel Arbeit hat Aiden dann den Hai an die Oberfläche gehievt, hier konnten wir ihn mit einem Fleischerhaken direkt an Bord hieven – danach wurde es ziemlich blutig aber am Ende vom Ganzen hatten wir einen edlen, sehr grossen und schönen Blue Marco! Das ist besonders schön, da unser Boot ein „Marco Boot“ ist, wir also unserem Boot alle Ehre gemacht haben. Michel, der Fisch ist Deiner und wir warten auf ein gemeinsamen guten Catch in der Zukunft.