Leben an der Wendeplatte

Wir sind ja wie ein kleiner Weiler, hier an der Wendeplatte. Und einmal im Jahr gibts das Wendeplattenfest wo mal in großer Runde getratscht und gelacht wird – anstatt in kleiner Runde über den jeweils anderen 😉 Und wie jedes Jahr laden dazu Liselotte und Thomas ein. Selbst die Ehemaligen werden eingeladen, und es kommen tatsächlich auch immer welche aus vergangenen Zeiten.

Jeder trägt dazu was bei: Dieter das Bier, die K´s den Sekt, jeder bringt einen Salat oder Nachtisch mit sowie das jeweilige Grillgut. Das Gros steuert (natürlich) Liselotte bei, unsere Grande Dame, gute Seele und Quasi-Hausmeisterin: Die Blumen aus ihrem Garten, Tische und Stühle, den Kartoffelsalat und die Lachsbrötchen zum Aperitif. Die Fotos kommen von Dieter und mir – diejenigen vom Vorjahr hängen wir immer auf zum Begucken und Erinnern. Dann hält Thomas eine Rede, lobt Liselotte über den Klee. Der Mann, den wir Axel nennen, stellt sich an den Grill und los gehts.

Die Tischdecken wurden dieses Jahr ziemlich eingesch… von den Vögeln oben im Lindenbaum. So sehr dass wir erstmals alle Tische wieder verschieben mussten. Nun kämpft Liselotte schon seit gestern damit wie sie die Flecken aus ihrer kostbaren Tischwäsche wieder raus bekommt. Also, falls jemand von Euch einen Tipp hat….???!!!

Jedes Jahr schwört sich Liselotte dass nun Schluss ist mit dem Wendeplattenfest, mit ihren 87 Lenzen hat sie nun genug davon. Aber spätestens im nächsten Jahr, sobald wir mal wieder vorschlagen dass wir -statt ihrer- das Fest ausrichten, rümpft sie entsetzt die Nase. Wir sind einfach unfähig! 😉

5 Gedanken zu „Leben an der Wendeplatte

  1. Roland

    das ist einfach super!! Und das in Stuttgart, das ist Doerfliche Gemeinschaft pur – finde ich richtig nett. Und gutes Wetter hattet Ihr wohl auch und mann, so ein schwaebischer Kartoffelsalat – wow den wuerde ich auch mal gerne wieder essen…..

  2. Gudrun

    Ja, das stimmt schon. Aber ich bin auch gern in der großen weiten Welt unterwegs und fühle mich wohl z.B. bei Euch in Neuseeland 😉 Aber der schwäbsiche Kartoffelsalat schmeckt vermutlich im Schwobaländle am besten! Und apropos: den kann ich auch!

  3. Gudrun Beitragsautor

    Ja, das hätte Euch Feschtles-Profis auch gefallen! Jede Menge Sekt, Wein & Bier – und Michel schleppt dann irgendwann immer die Schnapsflaschen an… Und Liselotte sagt immer „Ja, endlich!“ Dann ist auch das Ende des Festes nicht mehr weit.

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