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dOCUMENTA (13)

Die dOCUMENTA (13) hat ihre Pforten geschlossen, und obwohl sie (wie immer) superkontrovers diskutiert wurde, war sie mal wieder (wie immer) ein voller Erfolg. CCB war (auch hier könnte man sagen: wie immer…) nicht der erklärte Liebling der Ortsansässigen, weswegen das obige „Farewell“ auch ein klein wenig bissig ausgefallen ist.

Aber wer uns auch vorschreiben wollte, was wir für die nächsten 100 Tage als Kunst zu betrachten hätten, hatte es vielleicht auch ein wenig herausgefordert:

Und zu guter Letzt noch folgender Gastbeitrag eines unbekannten Künstlers:

Gut zu wissen, gelle 🙂 ?!

 

Treasures aus Kassel

Solche Kostbarkeiten haben wir übrigens aus Kassel mitgebracht – made by Ira!  Ich bin schwer beeindruckt. Und sicher hat neben dem Aga, dem exzellenten Lamm vom Türken und Iras Talenten auch diese Zutat einen wichtigen Part für das oberleckere Lammragout gespielt.

Alle drei Gläser habe ich in den Keller gestellt und nun harren sie auf ihren großen Auftritt.

Iras Kitchen

Nach langer Zeit waren wir mal wieder bei Ira & Oliver in Kassel. Und das bedeutet immer, es sich gut gehen lassen. Auch kulinarisch. Es war mal wieder der Wahnsinn, was Ira so alles nebenher gebruzzelt und gerührt hat!

Am ersten Abend gab es Lammragout mit Lavendel. Oberoberlecker! Allein damit könnte man ein Restaurant betreiben. Echt wahr. Das Fleisch butterzart, die Sauce aromatisch, hmmm. Vermutlich ist der Aga Herd, Iras langjähriger „Mitbewohner“, das unverzichtbare Instrument für den speziellen „gout“, oder? Zum Nachtisch gab es dann Mitbringsel von uns aus der Dessertabteilung des Daimaru-Kaufhauses in Kyoto. Da wir keine Ahnung hatten, was wir da essen und weder die Verpackung, noch das Aussehen, noch der Geschmack uns wirklich weiter geholfen haben, hat Ira die Verpackungen fotografiert und zu Megumu nach Japan gesandt. Und sie hat prompt geantwortet: Der schwarze Block ist Yokan, eine rote Bohnenpaste, die schlichtweg nach NICHTS schmeckt. Auch eine interessante Erfahrung. Das gelbe Glibberteil ist aus Yuzu kreiert, das hatte immerhin mal einen interessanten, fruchtigen Geschmack. Das dritte war eine gefüllte Oblate, irgendwie auf Miso-Basis. Michel philosophierte bei der Gelegenheit wie wichtig Textur in der japanischen Küche sei. Falls jemand Interesse hat, sich weiter damit auseinander zu setzen, ist hier ein Link. Letztlich fand ich die Verpackungen am Besten, das Auge isst halt bekanntlich mit.

Am zweiten Tag gings kulinarisch weiter, mit einer leckere Tomatensuppe mit Gorgonzolasahne und anschließend Kräutermatjesfilets mit Kürbisgemüse. Die Matjes sahen toll aus, allerdings sind sie leider nach wie vor nicht mein Ding. Da kommen dann doch wieder die Fischautoerinnerungen hoch!  Aber die anderen waren begeistert. Und zum Nachtisch wurde eine Flugananas aus Ghana angeschnitten, bei der mir die Verkäuferin versichert hatte, dass sie jeden Cent wert seid. Stimmt.

Ach, und nicht zu vergessen: Ira und Oliver haben für uns auch ihre kostbaren Burgunder-Kellerbestände geplündert. Es war wunderbar. Vielen Dank nochmal!

Überdosis Frischluft

Endlich mal wieder in Kassel bei Ira & Oliver! Genau genommen waren wir ja nur wenige Stunden in Kassel. Vom dortigen Stadtfest sind wir – beladen mit unseren Einkäufen – geflüchtet aufs Land Richtung Edermünde. Rund um Haus & Hof war ständig etwas zu tun:  Ira rettete unermüdlich die Erdbeeren vor der Schneckenplage oder zupfte das Unkraut, während wir die Anstregungen bei einem Aperitif à la Su bzw à la Henning kommentierten. Am Sonntag haben wir uns sogar auf die Drahtesel geschwungen und sind die Fulda bis nach Melsungen gefahren. Wunderbar idyllisch entlang der Fulda!

Abends kochten wir dann wie immer famos: Die vermutlich letzten Spargel für dieses Jahr mit einer grandiosen Sauce Hollandaise – Michel hat sich dabei als der beste Schaumschläger ever erwiesen! Am zweiten Abend kreierte Ira als Vorspeise Auberginen-Avocado-Türmchen, ein Rezept ihrer Lieblings-Foodbloggerin Arthurs Tochter, und im zweiten Gang einfach-leckere Landküche mit Bratwürsten, karamellisiertem Gemüse und Salzkartoffeln. Für den heutigen Abend hat mir Ira ihre restlichen Auberginen eingepackt, um das Auberginen-Zitronen-Risotto von Ottolenghi auszuprobieren. Und wieder mal hab ich es verpasst, ein Foto zu machen. Aber: lecker war es!!! Und ich verspreche hiermit hoch & heilig, dass ich das Rezept sehr bald wieder hole – und dann hier samt Fotos poste.

Hier der komplette ca. 200 km lange Fuldaradweg.