Weitblick aufm Hohenstaufen

Am Sonntag haben wir mal wieder unsere schwäbische Heimat bereist, diesmal der Hohenstaufen bei Göppingen. Das ist nicht nur der Hausberg von Göppingen, sondern mit der Burg Hohenstaufen auch der Stammsitz des Staufergeschlechts. Gott sei Dank gibt es am Fuß ein gut gemachtes Besucherzentrum, wo man sich auf ca. 100 qm nochmal die Geschichte der Staufer ins Gedächtnis rufen kann. Da mal wieder ein Jakobsweg unseren Weg kreuzte, haben wir uns auch gleich bei der „Barbarossakirche“ einen Stempel gesorgt.

Oben lohnt vor allem der phantastische Rundum-Blick, der (leider) nur durch zu hohes Buschwerk teilweise verstellt wird – auf der einen Seite das Remstal, auf der anderen das Filstal. Von der Burganlage der Staufer sind leider nur noch Mauerreste übrig.

Die Bewirtschaftung auf dem Hohenstaufen kann man übrigens getrost vergessen. Das ist mehr oder weniger ein Kiosk mit angeschlossener Kombüse für Würstle & Co. Wir haben dann noch im Ort Hohenstaufen das Panoramahotel „Honey-Do“ gefunden (echt wahr!!!!). Das verströmte aber dermaßen eine Seniorenheim-Atmosphäre, dass wir  wieder ins Auto gestiegen sind. Schließlich sind wir im altehrwürdigen Cafe Berner in Göppingen gelandet. Der Kuchen war wirklich sehr lecker. Ansonsten kann man aber Göppingen auch getrost in die Reihe „Öde Orte“ stecken.

Weitere Links:

Das Stauferland: mit Tourenvorschlägen, Adressen etc.

Informativer Zeitungsartikel zum Hohenstaufen

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