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Nicht-Geburtstag

Am Sonntag habe ich Nicht-Geburtstag gefeiert mit dem gleichnamigen Törtchen (vorne links, genauer gesagt heisst es „Wunderland – Heute feiere ich meinen Nicht-Geburtstag“). Der Nichtgeburtstag sind alle 364 Tage im Jahr an denen man nicht Geburtstag hast. So lässt es sich leben!

Entdeckt haben wir diese Leckereien bei einem rutschigen Sonntagsspaziergang quer durch den Stuttgarter Westen. Ursprünglich wollten wir ja zur neuen Patissierie „Meister Lampe“. Hier verkauft die Konditormeisterin Tomomi Sugimoto, die jahrelang die Patissierie im Breuniger gemacht hat, ihre süßen Kreationen nach französischer Pâtisserie-Kunst. Und wir sind schon einige Male schwach geworden.

Aber dann sind wir zufällig über „tarte und törtchen“ gestolpert, keine hundert Meter entfernt, und waren sofort begeistert. Ein ganz liebevoller kleiner Laden, wo man morgens auch kurz ein französisch-italienisches Frühstück im Stehen einwerfen kann.  Die junge und süüüsse Patissiere Aline John hat uns mit Freude von sich erzählt und zeigte uns auch ihre kleine aber feine Backstube. Sie legt großen Wert auf regionale Produkte, die weitgehend auch Bioware sind. Ihre Kreationen sehen nicht nur bezaubernd aus und tragen nicht nur phantasievolle Namen wie „Rote Zora“ , „Zweikäsehoch“ oder „Sumpf au Chocolat“, sondern schmecken auch formidable!

Tja, obwohl der Name ja eigentlich Programm wäre, werden wir wohl „Meister Lampe“ untreu werden müssen.

Hier ein Zeitungsbericht von Aline John, die „tarte und törtchen“ macht.

Lecture 2: Oye Como Va

Beim zweiten Teil unserer kleinen Sommerakademie stellte sich diese Woche die Berliner Agentur  „2Agenten“ vor, die für Illustratoren als Agenten tätig ist. Das Spektrum der vorgestellten 32 Illustratoren war interessant, die anschließende Diskussion der Studenten mit dem Agenturinhaber aber noch mehr.  Für die 25% Beteiligung am Honorar vermarkten die 2Agenten die Illustratoren, bereiten die Deals vor bzw. wickeln das Vertragliche und Kaufmännische ab. Dafür hat aber die Agentur auch die Exklusivrechte am Künstler, sprich an allen Aufträgen ist die Agentur beteiligt, selbst wenn der Illustrator einen Direktauftrag erhält. Wie sagt man so schön neudeutsch: Hauptsache, die „win-win“-Situation stimmt.

Die eigentliche „lecture“ haben wir (damit meine ich unsere Freunde aus Buoch!) an diesem Abend allerdings von Ali Osman erhalten. Und von Michel natürlich, der uns in diese Kneipe geführt hat. Man könnte auch wie das LIFT sagen: ein neues Kapitel „Schräggastro“.

Im Anschluss an die 2Agenten standen wir nämlich da, mitten im Stuttgarter Osten und wussten nicht so recht wohin (Su, du hättest das bestimmt gewusst, gell?). Michel hatte dann plötzlich einen Einfall und kachelte in die Taverne „Timbales„, eine kleine Kneipe, die mehr oder weniger an der B14 Richtung Bad Canstatt liegt. Ich muss gestehen, dass ich mich etwas über ihn lustig gemacht habe. Man sieht schon von außen, dass das Timbales irgendwas Griechisch-türkisches ist: es wird etwas Strandatmosphäre vermittelt mit Bastmatten, vertrockneten Weinreben und bunter Farbe. Und als endgültiger Beweis stehen auf der „Terrasse“ auf den Resopaltischen die unvermeidlichen Mückengläser. Als würden sich an dieser Stelle, quasi nur einen Steinwurf von Deutschlands Spitzenreiter in Sachen Feinstaubbelastung (dem Neckartor), irgendwelche Mücken blicken lassen! Nie im Leben! Ich konnte es nicht fassen, dass Michel uns hier her führt. Und drinnen sieht es dann so aus:

Wahnsinn, oder?  Und an den Wänden hängen Fotos aus mindestens 3 Jahrzehnten Musikerleben von Ali Osman. Ein türkisch-stämmiger Grieche, „Musiker und Weltbürger“. Er hat 20 Jahre von der Musik gelebt, im Maxim gespielt, auch mit den ganz Großen – mehrfach mit Carlos Santana. Und die Fotos bezeugen, dass Carlos ihn auch schon in seinem „Wohnzimmer“ besucht hat. Das Timbales ist nun sein Traum, hier veranstaltet er regelmässig Konzerte und wenn er Lust hat, spielt er auch selbst.

Wir hatten das Vergnügen dann am Ende: er setzte sich mit seiner Kochschütze hinters Schlagzeug, drehte den Soundtrack von „Oye Como Va“ auf und ab gings! Immer mit einem Lächeln im Gesicht. Am Ende stand er dann auf, freute sich über unser Strahlen und unsere Bewunderung, lächelte immer noch und sagte dann, dass dies hier sein Leben sei, hoffentlich bis ganz zum Schluß. Das ist mal ein glücklicher Mensch!

Hier seht ihr einen Videoclip von ihm mit seiner Band. Aber am besten selber hingehen – noch besser mit uns!

Im Land der Krokusse

Es ist ja immer wieder verblüffend, wieviel Schönes es gibt – ganz nah.

Gestern sind wir nach langer Zeit und bei schönstem Pfingstwetter wandern gegangen. Zavelstein im Schwarzwald haben wir herausgesucht, weil es uns reizte, die einst „kleinste Stadt Deutschlands“ zu besuchen. Mit diesem Stadtrecht ausgestattet konnte sie es sich erlauben, eine Burg und vor allem eine Stadtmauer zu bauen. Zavelstein ist ein wirklich pittoreskes, kleines Städtchen mit viel Fachwerk, Geranien und bemerkenswert vielen kleinen Brunnen. Berühmt ist aber Zavelstein für sein Krokus-Naturschutzgebiet: auf  über 50 ha blühen im Frühjahr wilde Krokusse. Einmalig in Südeutschland anscheinend. Der Krokusweg rund ums Dorf kann man auch mit Hund & Kegel gemütlich laufen, so als Tipp.

Die Krokusse sind natürlich im Mai längst veblüht und so sind wir – lange Rede, kurzer Sinn – mehr oder weniger mit der Kirche ums Dorf den falschen, weil ätzend langweiligen Wanderweg gelaufen. Am Spannendesten waren die Sühnekreuze entlang unseres Wegs.

Fast schon etwas enttäuscht, haben wir dann aber zum Schluß, also wieder kurz vor Zavelstein, das Wanderheim entdeckt. Ein wunderbarer Biergarten ist das, zwischen Wiesen und Wald – mit superleckerem Kuchen aber auch deftigen Spezereien wie die Sülze mit Bratkartoffeln. Das Wanderheim gehört zum Wellnesshotel und Gourmetrestaurant Berlins Hotel (17 Gault Millaut Punkte!).

 

Wir müssen also wiederkommen – und diesmal wirklich die schöne 3,5-stündige Wanderung am Rötelbach laufen, z.B. folgende Route – die liesse sich dann auch aufs Smartphone laden und dann nur noch hoffen, das der Akku hält und das GPS funzt.

 

Annawech ins Ofenwerk

Der Termin war schon seit Monaten ausgemacht: zu Deutschlands größter privaten Weinmesse, mit über 100 Winzer. Und zwar nach Nürnberg, ins Ofenwerk. Sascha hatte die Idee, daß wir uns zur jährlichen Weinmesse von K&U, dem renommierten Weinhändler Martin Kössler treffen. Für 10 Euro Eintritt bekommt man ein Glas und kann sich dann durch die Weine durchprobieren.

Der Veranstaltungsort, das Ofenwerk, gibt ein tolles Ambiente ab: ein altes Fabrikgebäude, das mittlerweile Heimat für viele Oldtimer und deren Fuzzel-Tuner ist. Und dazwischen nun die leckeren Weine.  Auf der einen Seite Deutschland und Österreich mit sehr vielen Weissweinen – und auf der anderen Seite die Klassiker Frankreich, Italien und Spanien sowie eine Sonderecke für die USA.

Aber was soll ich sagen? Schon am Freitag abend bei der nächtlichen Anreise gings los mit triefendem Schnupfen und am Samstag war die Nase dicht, sämtliche Geschmacksknospen im Tiefschlaf. Und so war die komplette Verkostung für mich eine Nullnummer, die 10 Euro Eintritt für die Katz. Dennoch war die Atmosphäre so nett, daß ich Lust habe, nächstes Jahr wieder zu kommen – ohne Infekt.

Da es Messerabatte bei der Abnahme eines Kartons gab, haben wir uns mit Sascha zusammen getan, um wenigstens ein paar Fläschchen zu haben, die war dann ex post zuhause endlich geniessen können. Gekauft haben wir:

Von den Rheinhessen war übrigens nur das Weingut Wittmann vertreten. Da waren wir enttäuscht! Also doch wieder nach Harxheim.

Hier ein Nachbericht der Messe.

Ach: abends gab es bei den D´s Muscheln im Weißweinsud, Bayrisch Kraut à la Schuhbeck mit Entenbrüstchen oder wahlweise Nürnberger Würstchen und abschließend selbstgemachtes Pistazieneis mit Feigen.

 

 

Bücher-Mekka

Höchste Zeit von unserem Stuttgarter Leuchtturmprojekt, nämlich unserer neuen Bibliothek zu berichten, schließlich war ich schon 2mal drin!! Leuchtturm stimmt ja insofern, als das Gebäude einsam und allein inmitten – tja, was? – einer Mega-Baustelle steht – und leuchtet. Jaja, die Bibliothek: das Wahrzeichen des neuen S21 Stadtviertels. Tatsächlich war geplant, daß das Gebäude in einem Wasserbassin steht, aber das hat dann am Ende das Budget (leider) nicht mehr zugelassen. Dafür leuchtet die Biblitohek jetzt nachts blau – nur für wen?

Das neue Haus wird ja schon seit Monaten verspottet als „Bücherknast“ oder „Stammheim II“. Mir geht es da eher wie Amber Sayar von der Stuttgarter Zeitung: es sieht aus wie die Kaaba in Mekka. Ich stellte mir schon während der Bauzeit vor, daß mit der Eröffnung des Hauses jeden Morgen um fünf (oder früher?) der Muezzin zum Gebet ruft. Hat was, finde ich.

Also waren wir sehr gespannt wie das Haus sich seinen Besuchern innen präsentiert. Wir sind sogar am Eröffnungssonntag hin und haben uns brav in die Schlange gestellt! Anfangs war ich irritiert und enttäuscht: erst diese Kathedrale (oder Mausoleum?), die zwar ein Ohh-Erlebnis beschert, aber im Grunde nur Effekthascherei ist, finde ich. Im Untergeschoß fühlte ich mich wie in einer Klinik für ästhetische Chirurgie. Es ist eh alles in diesem weißen iPod-Design gehalten (Wie das wohl in 5 Jahren aussehen mag!). Toll sind die Aussichten auf Stuttgart in den eigentlichen Büchergalerien, die vielen, auch medialen Angebote und überhaupt: dass es Bücher über Bücher gibt.

Am Ende haben wir uns neue Leseausweise ausstellen lassen. Was will man mehr?! Und die kids haben „ihre“ Etagen sofort angenommen. Die sind auch wirklich etwas kuscheliger und alden zum Lesen und Vorlesen ein.

Ich will meine Eindrücke im Einzelnen hier auch gar nicht runter schreiben.  Joe Bauer hat in den Stuttgarter Nachrichten einen Bericht geschrieben, dem ich in vielen Punkte zustimme. Und ich freue mich auf viele Diskussionen mit Euch darüber!

 

Öde Orte (3)

Erst wohnten wir dem Untergang der Welt bei und dann spülten wir den Schrecken runter beim Italiener am Ende des Universums. Und das alles in Fellbach-Schmiden.

Anscheinend hat Lars von Trier mit seinem Film „Melancholia“ seine schwere Depression verarbeitet. Schön für ihn. Hat er dabei auch an seine Zuschauer gedacht? Kürzlich meinte er, daß er Filme machen wolle, aus denen der Betrachter verwirrt herausgeht, um sich einen Tag später zu fragen: »Was war denn das für ein Mist?« (ZEIT-Artikel)

Nun, vielleicht würden wir (die Landeier ausm Remstal, Monsieur und ich) das heute tatsächlich denken, hätte der Abend nicht sein dialektisches Ende beim ortsansässigen Italiener, der Pizzeria Carretino gefunden. Ich fühlte mich wirklich ein bißchen wie beim „Restaurant am Ende des Univerums“ – nicht zuletzt dank dem Ober – oder war das sogar der Inhaber?! Er schlurfte mit traurigem Blick im Lokal herum wie Marvin, der schwermütige Roboter aus Douglas Adams Geschichte. Optisch allerdings hatte er was von Graf Draculas Diener – mit seinem pechschwarzen, hochtoupierten Haar und der krummen Nase. Eigentlich dachte ich die ganze Zeit, er hasst uns, weil wir ihm noch Arbeit bescheren zu so später Stunde. Aber dann hat er uns ganz zum Schluß auch noch eine Runde Limoncello ausgegeben. Wer weiß, vielleicht wären wir uns zwei Stunden später in den Armen gelegen…

So war dieser Abend einfach höchstvergnüglich!

Das Kino in Fellbach-Schmiden, das ORFEO ist übrigens toll – ein richtiger Geheimtipp!

Alte und neue Welt

Roland war da und wir haben wunderbare anderthalb Tage miteinander verbracht. Zum Schluß habe ich ihn zum Bahnhof gefahren – ein seltsam irreales Gefühl, dass er bald in den Flieger Richtung Neuseeland steigt, währenddessen Michel nach UT ins Büro strampelt. Anyway.

Als ich nach Hause zurückkomme, sammle ich die Weinflaschen ein, sozusagen die letzten Reste unserer genussvollen Abende. Darunter ein wunderbarer Sauvigon Blanc aus Spanien namens SANZ, den Roland in der Stuttgarter Markthalle erstanden hat – neben 1 kg Rindersteak für 3! Übrigens kann man diesen oberleckeren Wein auch online bestellen beim Rioja-Spezialisten.

Mittlerweile haben wir auch Rolands Lieblings-Neuseeländer gefunden beim Omega Sorg in Wangen: einen „Cloudy Bay“ aus den Marlborough Sounds. Er war als Wein für den Fuffy gedacht, nun wartet er im Kühlschrank noch auf eine nette Gelegenheit! Auch diesen Wein kann man online beziehen, z.B.  hier.

Öde Orte (2)

Da saß ich nun gestern abend – auf mein Rendez-Vous wartend – und dachte „Kann es etwas Öderes geben als diesen Platz?“ Wir sind hier immerhin in Ludwigsburg, der selbsternannten „town of creativity“. Und nicht irgendwo in der Peripherie, sondern auf dem MARKTPLATZ, abends um 20 Uhr!! H A L L O ????

Natürlich ist das ziemlich ungerecht, mit so einer Momentaufnahme über Ludwigsburg herzuziehen, wo ich die Stadt ja nicht wirklich kenne. Und mit einem 90 Grad Drehung erahnt man dann doch das barocke Erbe der Stadt, was sie wirklich sehenswert macht.

Und je dunkler es wurde, desto lebendiger und wärmer wurde die Stadtkulisse. Wir sind schließlich in den Ratskeller gegangen, eine sehr nette Kneipe. (Und darum beneide ich ja die Ludwigsburger: sie haben so herrlich alte Gebäude, mit hohen Räumen und Fenstern, Stuck an den Decken als wäre es das Normalste der Welt, mit lüsternen Kronleuchtern…)

Dort spielt jeden letzten Donnerstag (umsonst!) Gonzo n´Friends (ausnahmesweise aber auch gestern). Den Gonzo müsste ich eigentlich kennen, weil er aus Hohenlohe ist und anscheind bekannt wie ein bunter Hund – bloß mir nicht. Hmmm. Er hat eine Granatenstimme, einen tollen Geiger und guten Gitarristen. Ich hab mir vorgenommen, nochmal zu einem Konzert von Gonzo & Friends hinzugehen. Vielleicht will ja jemand mit??

Fazit: Es gibt wirklich ödere Orte. Ein zweiter Blick lohnt.

* Aus Kindersicht ist übrigens der Märchengarten Ludwigsburg sowie das Theater am Cluss Biergarten sehr interessant.

Erdmännchen-Nachwuchs!

Paula ist mal wieder in town, also war es höchste Zeit nach den Tieren in der Wilhelma zu schauen. Mit 25.000 anderen… Egal, denn einem Kind, das neuerdings auch noch Tierärztin als Berufswunsch äußert, kann man diesen Besuch nicht ausreden. Und um es gleich vorwegzunehmen, war natürlich der Nachwuchs das Beste. Zum einen die Erdmännchen, wobei man nach drei Monaten nicht mehr von Babies sprechen kann. Man muss echt zweimal hinsehen, um zu erkennen, welches die Kleinen sind. Ich finde, sie haben etwas „Babyspeck“, aber gucken tun sie schon wie die Großen. Gerade mal zwei Wochen alt ist das Giraffenbaby, aber es bewegt sich wohl noch nicht so gerne. Denn es hat sich einfach geweigert, aufzustehen, damit wir mal sehen, wie es in „voller Größe“ aussieht. Hier sieht man bessere Fotos vom „Kasper“, wie er genannt wird.

Am Ende haben wir dann die Wilhelma auch mit einem Giraffenbaby verlassen- erworben im Wilhelmashop. Clever machen die das… Jetzt muss ich Paula nur noch klar machen, dass diese Litanei wie „Ich hasse Ameisen!“ oder „Ich hasse Bienen!“ nicht zu einer Tierärztin passen. Aber alles zu hassen, ist halt grad auch „voll cool“ oder auch „voll krass“.

Ganz neu für mich war dieser Sudan-Hornrabe – sehr majestätisch stolzierte er im Gehege herum. Schön, und doch so traurig, mit nur noch einem Flügel.

Zum Abschluß noch eine Collage:

Nachtrag: Eine neue Adresse, die wir entdeckt haben, ist übrigens das DAV-Kletterzentrum in Stuttgart, irgendwo zwischen Fernsehturm und Haus des Waldes gelegen. Das ist eine professionelle Kletteranlage, wo sich auch wirklich Leute rumtreiben, die schweißgebadet irgendwo an der Wand hängen – und diverse Ächz-Laute ausstoßen. Sehr beeindruckend… Kinder können entweder -kostenlos- in einem eigenen Kletterbeich in der Halle rumkraxeln. Der ist aber ziemlich klein und damit für Kids wie Paula auch entsprechend schnell langweilig. Vor allem wenn man diese spannende Anlage vor der Nase hat.

Mit Erwachsenenbegleitung dürfen sie auch in den Boulderbereich oder – mit einem Erwachsenen, der sichern kann, auch an die großen Wände. Das kostet dann auch alles. Aber für kletterbegeisterte Kinder ist das wirklich mal eine gute  Adresse. Außerdem gibt es Kletterkurse für Kindern. Auch bestimmt toll.

Am Starnberger See

Neeein, wir sind (leider) nicht ständig on the road – dies hier ist ein Nachtrag. Mir ist nämlich heute eine Gasthaus-Rechnung in die Hände gefallen, vom Gasthaus Limm in Münsing.  Das will ich Euch nicht vorenthalten.

Eine urgemütliche, bayrische Wirtschaft ist das, ohne Chichi, die offiziell um 21 Uhr geschlossen wird. Wer kann sich denn das erlauben? Wir konnten es kaum glauben, ist aber echt wahr. Als sitzender Gast wird man allerdings nicht nach draußen befördert, aber es kommen halt keine neuen Gäste mehr dazu. Die Küche macht dann eben Feierabend. Den haben sie sich aber auch echt verdient! Wir haben uns einmal quer durch die Speisekarte gegessen mit Hirn- und Leberknödlsuppe, Rehgulasch, Surhaxerl, Kalbsbries und zum Nachtisch Apfelküchel und Hollerkücherl. Alles sehr sehr lecker. Wir kommen bestimmt wieder!

PS: Fotos konnt ich leider nicht machen, ich wäre gelyncht worden und so hättet ihr diesen Tipp nicht bekommen.