Archiv für den Tag: 12. Januar 2010

Dann mal tschüss!

So Leute, während die Truppe Karten spielt, leite ich hier schon mal die Blog-Pause ein, für eine Woche.

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Wie gesagt, wechseln Monsieur Haase und ich auf die Straße und fahren die Ostküste runter. Erstmal zum Wandern in die Marlborough Sounds, dort haben wir hier in Picton schon ein Backpacker Bett. Dann wollen wir auf alle Fälle nach Kaitoura zum Whale Watching, dann irgendwie übers Hinterland nach Christchurch und weiter übers Hinterland dann nach Dunedin. Irgendwie so.

Übrigens war der heutige fishing day eine Katastrophe für die Jungs: nix, absolut nix gefangen am Separation Point. Frustriert sind sie dann zum Rock Fishing gefahren, um nur Kleinkram zu angeln, den sie dann wieder zurück geworfen haben. Die einzige gute Nachricht ist, dass der Köder von Michel noch da ist!

Bis bald, friends! So long and thanks for all the fish.

Strandtag in Takaka

fishing

Heute bin ja blog-mässig echt sehr produktiv, aber das liegt daran dass ich mich entschieden habe, nicht mit den Jungs fischen zu gehen. Ich hab das Gefühl, das wird da draußen am Separation Point ein langer, zäher Anglertag. Nicht zuletzt weil Michel unbedingt einen kingfish fangen will (er hat ja bereits den Köder dafür), aber dazu braucht man neben Können und Austattung auch Glück – oder umgekehrt. Außerdem reisst mich die Diskussion um den kingfish emotional nicht so mit… scheint eine Männersache zusein. Suse und Ines sind bei ihrem Filzkurs, auf den ich (durchaus gerne) verzichtet habe.

Ich bleibe also mit Amy zuhause bzw. gehe nachher mit ihr und dem Buch von Bi und Scho (schon fast die Hälfte gelesen!) zum Strand. Außerdem hab ich versprochen, was zum Abendessen zu machen, wobei das auch ein bisschen davon abhängt, was jetzt die Jungs nach Hause bringen. Hmmmm….

Rawhiti Cave II

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Der Weg durch den Farnwald war schon sehr bezaubernd, aber der Abstieg in die Tropfsteinhöhle, deren Eingang man nach einer nicht zu unterschätzenden Kraxelei erreicht, ist geradezu atemberaubend.

Natürlich sind Aiden und ich so weit vorgedrungen wie es uns erlaubt war und das bedeutet in Neuseesland – sehr weit.

Erst kurz bevor sich ein dunkler, unergründlicher Abgrund auftut, der noch dazu  senkrecht abstürzt und in der ewigen Dunkelheit des Erdinneren verschwindet, endet der offizielle Track.

Wer weiß, wenn wir eine Taschenlampe und ein Seil dabei gehabt hätten, vielleicht wären wir noch tiefer in die Höhle eingedrungen.

Rawhiti Cave

Vom gestrigen Tag haben wir noch gar nichts berichtet, oder? Nachdem wir am Vormittag alles gefixt haben für unsere Tour, die morgen losgeht, sind wir gen Mittag mal wieder Wandern gegangen – wobei Suse zu ihrem Sargflechten-Kurs (ja, echt wahr!!) gegangen ist und Ines sich um ihr Pferd gekümmert hat. Der Rest samt Amy also los – zum Rawhiti Cave.

Rawhiti

Als Foto hab ich aber eine Aufnahme vom Weg dahin für Euch gewählt, weil ich diesen Farnwald sehr sehr beeindruckend finde.

Auf dem Weg zurück haben wir dann schon mal Köder eingekauft für den heutigen fishing day. Michel hat sich gemäß seinem Motto „Gute Ausstattung ist die halbe Miete“ irgendso ein super shimano blubberblab Teil gekauft – sieht aus wie ein orangener Fisch der blinkt und glitzert (Ihr kennt ihn ja. Da fällt mir ein: ich hätte unbedingt ein Foto von diesem Ding machen sollen, denn irgendso ein Fisch ist heute bestimmt schlauer als er!!). Nun ja, vielleicht schafft er es dann noch mit seinem Fang in die „Nelson Daily“. We will see…

Abends haben wir dann gekocht: Michel die Vorspeise mit einem Avocado-Dip und einem Lachs-Dip, Roland ein Gulasch mit Gemüse und Aiden und ich haben Erdnuss-Kekse gebacken, um die Eiweiße der letzten Tage zu verwerten. Alles superlecker! Zum Schluss haben wir Karten gespielt bis in die Puppen.