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Wild Wild Westen

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Über den gestrigen Tag haben wir noch gar nicht berichtet: wir haben die Luft der Westküste geschnuppert! Genauer gesagt waren wir am Whanganui Inlet, in der Nähe von Anatori. Das bedeutet 1 Stunde dirt road fahren, einmal quer durch den Fluß und viele viele Schafe – und noch weniger Menschen. Eigentlich gar keine. Anatori ist ja auf der Karte als Ort eingezeichnet, besteht aber nur aus einem netten und einem verfallenen Haus. Das ist der Westen Neuseelands, wirklich wild. Aber die Landschaft ist spektakulär, wie Ihr auch am Foto erahnen könnt. Am Strand haben Roland und Ines dann noch Grünlippmuscheln fürs Abendessen gesammelt. Anschließend wollten die Jungs noch Rockfishing gehen, aber wir sind nicht an die Rocks gekommen. Das ist ein bisschen ätzend: es gibt vielle tolle Bays an der Küste an die man alle nicht rankommt weil sie Privatbesitz sind.

Zuhause angekommen wurden die Muscheln als ameuse geule verspeist (super ober lecker) bevor wir dann alle ins „Pinguin“ gefahren sind, um gemeinsam essen zu gehen: Austern, Jakobsmuscheln und Garnelen als Vorspeise. Dann – je nach Gusto – Fleisch und noch mal Fleisch (houw, houw, houw) und zum Abschluss – während uns Federer unterhalten hat mit seinem Matchsieg diverse Varianten des „Orgasm Icecream“ (oh yeah!!!!).

Heute bricht der letzte Tag an. Unfassbar.

Dann mal tschüss!

So Leute, während die Truppe Karten spielt, leite ich hier schon mal die Blog-Pause ein, für eine Woche.

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Wie gesagt, wechseln Monsieur Haase und ich auf die Straße und fahren die Ostküste runter. Erstmal zum Wandern in die Marlborough Sounds, dort haben wir hier in Picton schon ein Backpacker Bett. Dann wollen wir auf alle Fälle nach Kaitoura zum Whale Watching, dann irgendwie übers Hinterland nach Christchurch und weiter übers Hinterland dann nach Dunedin. Irgendwie so.

Übrigens war der heutige fishing day eine Katastrophe für die Jungs: nix, absolut nix gefangen am Separation Point. Frustriert sind sie dann zum Rock Fishing gefahren, um nur Kleinkram zu angeln, den sie dann wieder zurück geworfen haben. Die einzige gute Nachricht ist, dass der Köder von Michel noch da ist!

Bis bald, friends! So long and thanks for all the fish.

Strandtag in Takaka

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Heute bin ja blog-mässig echt sehr produktiv, aber das liegt daran dass ich mich entschieden habe, nicht mit den Jungs fischen zu gehen. Ich hab das Gefühl, das wird da draußen am Separation Point ein langer, zäher Anglertag. Nicht zuletzt weil Michel unbedingt einen kingfish fangen will (er hat ja bereits den Köder dafür), aber dazu braucht man neben Können und Austattung auch Glück – oder umgekehrt. Außerdem reisst mich die Diskussion um den kingfish emotional nicht so mit… scheint eine Männersache zusein. Suse und Ines sind bei ihrem Filzkurs, auf den ich (durchaus gerne) verzichtet habe.

Ich bleibe also mit Amy zuhause bzw. gehe nachher mit ihr und dem Buch von Bi und Scho (schon fast die Hälfte gelesen!) zum Strand. Außerdem hab ich versprochen, was zum Abendessen zu machen, wobei das auch ein bisschen davon abhängt, was jetzt die Jungs nach Hause bringen. Hmmmm….

Sand Castle Festival

Heute ist ein regnerischer, stürmischer, kalter Tag. Da bin ich echt froh, dass wir nicht backpacker-mässig unterwegs sind, zumal man in der jetzigen Hochsaison quasi alles vorausgebucht haben sollte, ansonsten steht man im wahrsten Sinne des Wortes im Regen. Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir also – noch trockenen Fußes – zunächst zum alljährlichen Sand Castle Festival am Pohara -Beach gefahren und haben die Kunstwerke bewundert.

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Toll, was hier die Großen und Kleinen alles bauen! Mittlerweile sind ja die ganzen Werke im Regen und Wind bestimmt verwüstet, leider. Anschließend gings weiter zum Wanui Wasserfall.

Weekend in Takaka

Nun ja, wir haben gehört, dass „Daisy“ über Euch herein gebrochen ist. Dank an Thomas und Heinrich, dass sie für uns die Kehrwoche übernehmen 😉 ! Nun unser Alternativprogramm sah heute etwas anders aus:

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Mit dem Boot zu einem netten einsamen Strand (zum Wainui Beach, der übrigens am Beginn des berühmten Wanderwegs Abel Tasman Coast Track liegt), wobei Roland hier das Boot schon wieder startklar macht, damit die Jungs fischen gehen können. Ich bin diesmal mitgefahren – das Anglerglück war allerdings nicht auf unserer Seite, so dass ich Euch jetzt leider keine wilden blutigen Schlachtszenen auf dem Boot bieten kann. Aiden hat versucht, mit einer Harpune Fisch zu fangen, er bekam dann aber Konkurrenz von einem Seelöwen. Na ja, ihr könnt Euch denken, wer erfolgreicher im fishing war?!

Ein Teil der Truppe ist dann auf dem traumhaft schönen Track zurückgelaufen, Roland und Aiden haben nochmal eine Runde zum Fischen gedreht und schließlich eine großen Blue Cod gefangen. Allerdings gibt es heute abend nicht Fisch, sondern Steak, Steak, Steak. Mit allem Drum und Dran. Michel hat nun zwischenzeitlich mit Ines ein Brot gebacken und ist mit Roland und Suse joggen gegangen. Jetzt sitzen wir bei einer Runde Sekt zusammen und läuten den Sommerabend ein!