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Rauf und runter in Galicien

Vor Michel liegt nun die grüne Bergregion Galiciens. Es ist eine zum Teil arme Region, manche Kleinbauern besitzen keinen Traktor und bearbeiten das Feld mit Ochsen, Pferden und Esel vor dem Pflug. Für Michel ging es heute rauf und runter, wenn ich mir die Fotos anschaue.

Anscheined lebten hier bis ins 8. Jahrhundert unter anderem die Kelten. Wenn man Glück hat, hört man in den kleinen Dörfern galicische Musik, den Klang der Gaita gallega, eine traditionelle Dudelsackmusik. Hast Du sie gehört, Michel? Vielleicht hier im kleinen Städtchen „A Gudina“.

Und endlich, endlich die Sonne:

Am Ende landet Michel in dieser Pilgerherberge – und stellt zu seiner Überraschung fest, dass er ganz alleine ist!

Die Qual der Wahl…wobei ich in keines steigen wollte 🙂

 

 

Guijuelo – Hauptstadt der Schweine

… nein (nur) des Schinkens. In Guijuelo wird der berühmteste Schinken aus der Region Salamanca produziert.

Eine Schweinefabrik nach der anderen. „Kein schöner Anblick“, meint Michel.

Übrigens haben die einen Fussballklub, der „Club Deportivo Guijuelo“, die haben ein Schinken-Trikot!!!! Die spinnen, die Spanier.

Bildergebnis für CD Guijuelo

New York – 12 years after

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Hi folks, endlich melden wir uns aus NYC!! Heute waren wir das zweite Mal in Manhattan. Diesmal, um das 9/11 Memorial anzuschauen. Schliesslich waren wir hier – zusammen mit Manne – zuletzt vor 12 Jahren – nur 1 Woche vor 9/11! Auch diesmal lange Schlangen, wie schon damals. Aber in New York stellt man sich eh oft und überall in Schlangen an.

Ungewöhnlich sind die Sicherheitskontrollen, mehrfach, fast so schlimm wie bei der Einreise. Warum das so sein muss, erschliesst sich mir immer noch nicht. Immerhin: wir erfahren, dass die Site nur wegen den vielen Baustellen drumrum abgeriegelt und gesichert wurde. Also wird das Memorial nächstes Jahr Teil des städtischen, öffenlichen Raums sein.

Das Memorial selbst fand ich beeindruckend mit den beiden footsteps des ehemaligen WTC, dem Wasser, das in die Tiefe fällt wie seine Fassade vor 12 Jahren. Doch der Ort ist so laut, bevölkert, riesig, dass wenig Raum zu Nachdenken bleibt.

 

Wilhelma 8.7.2013

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Wir sollten  viel öfters nach Stuttgart fahren und mit SONY DSCden Kindern in die Wilhelma gehen…

 

 

Ein schöner Tag mit wunderbaren Begegnungen…

Und Euer Erdbeerkuchen hat uns den Wochenstart versüßt !!

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1x Marseille hin und zurück

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Dieser Apfel hat knapp 2000 km zurück gelegt! Auf der Hinfahrt teilte er sich noch den Platz mit 7 weiteren Verwandten, auf der Rückreise war er dann ganz allein. Jetzt harrt er der Dinge auf unserem Esstisch. Nach fast 2 Wochen später sieht er immer noch aus wie frisch gepflückt. Irgendwie unheimlich.

Viva mohaart!

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Liebe Freunde von atelierhaase.de. Während ich hier auf atelierhaase.de versuche, unser Design zu „retten“ (bislang vegeblich), gibt es eine neue „Heimat“ für unsere Künstler in der Runde, Usch und Michel, und zwar auf mohaart.de.

Impuls für diese Idee war eine Vorlesung in der Merz-Akademie, der Vortrag der Illustratorin Tina Berning, die berichtete, dass und wie es sie künstlerisch weiter gebracht hat, JEDEN TAG, wenigstens eine Skizze für ihren Blog zu erstellen und zu publizieren. Lange hat es gedauert, auch bis das „Haus“ fertig war. Und nun sind sie eingezogen. Eigentlich erst Michel. Usch, wo bist du???? Wir vermissen Dich!!

Und wir hoffen, dass Ihr uns begleitet mit Kommentaren, Anregungen, Kritik, whatelse.

 

Sommer total

Es war ein wunderbares Wochenende mit Euch, liebe Ps. Gekrönt durch Lena I und – Deiner tollen Brombeertarte, Esther. Ich plädiere für die Wahl einer Tarte-Königin in Haschem. Ne echt, großes Kino!

Aber wenn wir schon bei kulinarischen Leckereien sind. Here, we proudly present: Luisas erste Lauch-Quiche. Kreiert nach dem ultimativen Backbuch, das wir ihr gestern zum Geburtstag geschenkt haben.

Leider konnten wir nicht davon kosten. Ein ander Mal hoffentlich???!!!

 

Die 13.te Documenta

Versprochen ist versprochen.  Auch wenn fast eine Woche vergangen ist, ich hab es Dir versprochen, Ira: einen Bericht über „Die Haasen besuchen die Documenta in Kassel“.  Ganz bestimmt lückenhaft, aber ich versuch mein Bestes.

Etwas ganz Besonderes ist, dass (endlich) die wunderbaren Auen an der Fulda mit einbezogen wurden. Eigentlich erstaunlich, dass darauf kein Kurator zuvor gekommen ist… Ich schätze, das man ca. die Hälfte davon ohne Eintrittskarte anschauen kann, aber ich habe mich innerlich geärgert, sie nicht zu haben, weil wir – ohne Karte – zu oft vor verschlossenen Türen standen.

Die Installationen in den Auen sind oft rätselhaft, manchmal witzig, manchmal berührend – auf alle Fälle unterhaltsam.

 

Ein unbedingtes MUSS ist der Kulturbahnhof: schöne Atmosphäre, interessante Kunstobjekte und eine tolle Bar „am Schrotthaufen“

Das Fridericianum ist wohl das Herzstück – leider selbst an einem Montag total überfüllt. So dass wir „the brain“ auslassen mussten, das ja anscheinend der (intellektuelle) Kern dieser Documenta ist.Mich hat am meisten der riesige Raum im Erdgeschoss beeindruckt. Man wundert sich angesichts der gähnenden Leere. Mittendrin steht eine Vitrine – man sieht einen vierseitigen, handgeschriebenen Brief. Und stellt beim Lesen erstaunt fest, dass dies die Absage des Künstlers ist, der diesen Raum „bespielen“ sollte. Aber es sei ihm einfach nix eingefallen.

Auf dieser Documenta findet man ein breites Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen.Videobasierte Werke nehmen einen sehr breiten Raum ein. Leider oft mit einer Länge von 40 Minuten und mehr. Für Wochenend-Touristen wie uns ein echtes Problem und nur sehr selektiv „konsumierbar“. Leider.

Die „Neue Galerie“ ist ein Highlight. Tolles Gebäude, schöne Räume, schöne Kunstwerke. Vor allem findet man hier auch Zeichnungen und Malerei, für die Freunde der „klassischen Kunst“.

Und nicht versäumen: hier gibt es einen tollen Film mit 200 Jahre alten Marionetten über die Vereinnahmung des arabischen Reichs durch die christlichen Kreuzzüge. Könnte auch auf dem Stuttgarter Trickfilmfestival laufen, so halt besonders „Documenta-geehrt“.

Die Documenta-Halle ist schwer zu bespielen angesichts ihrer riesigen Dimensionen. Aber wie immer ist sie beeindruckend.

Wobei mir die Videoinstallation einer indischen Künstlerin in einem Nebenraum des Gebäudes am besten gefallen hat. Ein Foto kann dies leider nicht vermitteln.

Wir waren zum Schluss noch im Naturkundemuseum, das wirklich auch lohnenswert ist. (Die „Orangerie“ kann man sich übrigens sparen: wenige Installationen, die für mich allesamt belanglos waren)

Und wie immer kann man dann in den Häusern einen Blick auf die Dauerausstellung werfen. Im Naturkundemuseum ist dies zum Beispiel das „Embryonen-Museum“ – irgendwas zwischen Gruselkabinett und anrührendem Zeitdokument.

Für uns muss natürlich auch die Verkostung stimmen, wobei an so einem gefüllten Tag die kulinarische Messlatte nicht allzu hoch ist. Aber „German Bratwurst“ – das Pendant zur heimischen Stadionwurst – muss sein.