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Lecture 4: Waaaahnsinn

Ich ahnte schon nach fünf Minuten, daß Michel diese Illustratorin auf den Keks gehen wird – am Ende mir auch. Aber mit ihrem „Waaaahnsinn“ in fast jedem Satz – oder abgewandelt „waaaahnsinnig …“ (z.B. schön oder toll) brachte Tina Berning irgendwann all Sinne zum Klingeln. Abgesehen davon war sie ununterbrochen am Erzählen und Plaudern und überzog maßlos – und das in einer Bruthitze. Die Frage am Ende, ob jemand eine Frage hätte, wurde nicht mal mehr mit Applaus bedacht, sondern es folgte lautes Stühlerücken und die Flucht nach draußen auf der Suche nach einem kühlen Lüftchen.

Und trotzdem fand ich die Vorlesung interessant und es hat mir einiges an ihren Arbeiten gut gefallen. Tina Berning hat wie die anderen beiden auch viele Jahre in der Werbung „geschrubbt“ und das merkt man. Nicht nur künstlerisch, sondern auch wie sie kommuniziert. Heute lebt sie im Wechsel von künstlerischer Arbeit bzw. Ausstellungen und Aufträgen, die zumeist Editorials sind oder eben aus der Werbung kommen. Sie zeichnet sehr gerne Frauen und ebenso gerne im Modebereich. Da gibt es viele schöne Arbeiten, finde ich.

Am interessantesten finde ich aber ihre Heransgehensweise, sich künstlerisch weiter zu entwickeln und ein Stück weit auch selbst zu disziplinieren. Sie hat nämlich irgendwann angefangen -neben den Aufträgen- jeden Tag etwas zu zeichnen – für sich selbst sozusagen. Und auch wirklich abzuschließen. Dafür definiert sie ein Ziel bzw. Thema. Das erste war „One hundert girls on cheap paper“ mit dem Ergebnis von einhundert Zeichnungen in einhundert Tagen (bzw. am Ende waren es mehr als zweihundert, weil ihr viele weggekauft wurden, als sie diese 100 girls ausstellte) Interessanterweise führen sie diese „Projekte“ zu neuen Ufern – sowohl persönlich als auch beruflich. Spannend.

Hier gehts nochmal zur 4. Lecture in der Merz Akademie. Und nun hoffe ich, dass wir beim nächsten Mal zumindest wieder zu Viert sind!

Lecture 3: Spiritualmente Affine

Etwas spät mein Beitrag, aber ich weiß ja, daß Usch gerne einen kleinen Bericht hätte. Voilà!

Letzten Dienstag also ein smarter und sehr sympathischer Italiener namens Andrea Ventura. Ähnlich wie Niemann lebte und arbeitete er jahrelang in New York, mittlerweile aber in Berlin. Das sind aber schon fast alle Gemeinsamkeiten. Sein Stil ist viel malerischer, vor allem seine Portraits, die auch 80% seiner Arbeit ausmachen. Ich finde sie großartig.

http://www.andreaventuraart.com/portraits3.html

Andrea Ventura macht auch andere Arbeiten, doch bei seinen Auftragsarbeiten liebt er die Portraits, weil er gemerkt hat, dass er mit ihnen die größten Freiheiten hat. Ventura mag es nicht, wenn ein Kunde ihm seine Vorstellungen aufzwingen will und Vorschläge macht. wie er was machen soll. Bei den Portraits kann höchstens jemand sagen: etwas heller, etwas dunkler oder etwas mehr Farbe. (Übrigens kommt es so im Laufe der Jahre dazu, dass Ventura immer häufiger leuchtende Hintergrundfarbe einsetzt: weil die Kunden häufig „mehr Farbe“ wünschen, er aber seinen Portraitstil nicht verändern will/kann. So setzt er die Farbe eben im Hintergrund ein.). Dass er sich das (mittlerweile) erlauben kann, ist natürlich auch ein großes Glück. Wie Ventura seinen Weg gemacht, scheint irgendwie zufällig, „dahin gestolpert“. Ich hatte das Gefühl, dass er es bis heute selber nicht fassen kann, so ein bedeutender Illustrator zu sein, der für Magazine wie die New York Times arbeiten darf. Er macht einen fast schüchternen Eindruck, finde ich.

Abschließend beneidete Andrea Ventura die anwesenden Studenten als “happy people”, weil es als Illustrator inzwischen völlig egal ist, wo auf der Welt man lebt. Ein Freund von ihm, ebenfalls Illustrator, schippert auf einem Boot um die Welt und dies ist zugleich sein Arbeitsplatz. Das wär´s doch, oder? Nur bin ich leider keine Illustratorin….

Beim Googlen habe ich noch diese Website „From your desk“ entdeckt, bei der man unter anderem den Schreibtisch von Andrea Ventura begucken kann. Und wer nicht glaubt, dass wir bei dieser Veranstaltung waren, hier der endgültige Beweis.

PS: Ganz zum Schluß eine „Wandszene“ im Treppenhaus der Akademie, die mir gut gefällt:

Im Anschluss haben wir dann übrigens leider keinen von Sus Tipps mehr ausprobiert. Es regnete, uns war ungemütlich klamm und wir wollten nach Hause. Aber nächste Woche, bestimmt!

Lecture 1: Christoph Niemann

Fast zufällig bin ich über diese Veranstaltungsreihe „5 lectures on illustration“ der Merz-Akademie gestolpert und wir sind auch tatsächlich hin – zu Christoph Niemann, einem sehr renommierten Illustrator, wie wir erfahren haben. Uns hat der Abend sehr gefallen. Niemann erzählte von seiner Arbeit, über seine Zweifel und die unendlichen Mühen. Aber er hat auch sein sehr beeindruckendes Arbeitsspektrum z.B. für „The New Yorker“ gezeigt. Mich haben vor allem seine Ideen beeindruckt, und dann das Wesentliche zu finden und zu zeichnen.

So hatte er z.B. die Idee, einen New York Marathon zu laufen (und dafür auch noch Monate lang trainieren zu müssen) und dabei nebenher zu zeichnen und das Ganze zu twittern. Hört sich schräg an, aber ich finde die Umsetzung klasse.  Er hatte sich vorab keinen Plan gemacht, was er zeichnen wird. Als es dann losging, waren plötzlich nur noch die Batterien seines iPhone im Kopf, weil er Angst hatte dass sie nicht reichen. Deshalb auch zu Beginn des Laufes die gezeichneten Batterien. Später dachte er dann eine Zeitlang nur noch an Bananen, weil er die entscheidende Bananen-Versorgungsstation verpasst und man ihm gesagt hatte, dass ein Hungerast ganz schlimm wäre. Er twitterte dann an seine ihm unbekannte Community, ob jemand Bananen bringen könne und tatsächlich standen dann zwei Leute später da, die ihn versorgten.

Übrigens stammt er aus Waiblingen und ist von dort in die große weite Welt, sprich New York, gezogen. Jetzt lebt er mit seiner Familie in Berlin. Das kann man sich hier anschauen, sehr nette Fotos. (Bei dieser Gelegenheit habe ich ja diese The Selby Seite entdeckt. Gefällt mir, in anderer Leute Wohnung zu „gucken“. Das war ja auch immer das Beste an Wohnungsbesichtungen, gelle?) Christoph Niemann hat natürlich auch eine eigene Website bzw. Blog.

 

Nächste Woche wollen wir zur nächsten lecture, den „2agents“. Wie wärs, jemand mit dabei? Dann sind wir wenigstens nicht alleine, den Altersdurchschnitt der Zuhörerschaft nach oben zu katapultieren 😉 Außerdem kann man dann asnchließend im „da Capo“ nebenan was trinken und schnabulieren gehen.

Stopover

Es war wieder Trickfilmzeit in Stuttgart und dieses Festival ist einfach großartig. Bei schönem Wetter ist das ein ganz besonderes Feeling, weil es parallel zu den vielen Veranstaltungen auch ein kostenloses Openair auf dem Schlossplatz gibt – jeden Tag bis 23 Uhr!! Dieses Jahr haben wir das Festival nur 1-mal (in Worten: einmal) besucht – am 4. Tag des Internationalen Wettbewerbs!! Mit unserem Patenkind Kim – das war schön. Hier eines der Clips, die es auch Online frei verfügbar gibt. Ein Astronaut in den Weiten des Weltalls – mit einem allztu menschlichen Problem.

Unseren Lieblingsclip „Flamingo Pride“, die Geschichte des einzigen Heterosexuellen auf einer Insel, der sich in eine (langweilige) Heterosexuelle verliebt, gibt es leider nicht vollständig im Netz. Da müsst ihr auf Michels schauspielerische Künste zurückgreifen. Was er gerne tut 😉 Einen kurzen Trailer gibt es hier:

Flamingo Pride

Ich muss allerdings gestehen, dass ich mich angesichts der vielen düsteren Clips immer wieder gefragt habe, ob es eigentlich ein Mindestalter für die Wettbewerbsfilme gibt… Und Kim zukünftig irgendwelche Aliens durch die Träume geistern sieht, die ich zu verantworten habe… Pffffff. Wenn ihr mich für überzogen ängstlich haltet… hier ein Beispiel (das ihr euch auf einer Grossleinwand vorstellen müsst)

Metachaos

Also meine lieben Freunde: merkt euch 2013 vor. Es lohnt sich, dafür nach Stuttgart zu reisen! Wir sind dabei!!

 

 

Streetlife

Um unseren Elterneinsatz etwas sonntäglicher zu gestalten, sind wir -Spaghettieis-schlozend- durch Öhringen geschlendert. Es jährte sich die „Öhringer Woche“ (eine der vielen Event-Erfindungen des örtlichen Gewerbevereins). Alle Geschäfte waren geöffnet, es gab einen großen Krämer- und Antiquitätenmarkt auf dem Marktplatz, Stände zum Essen & Trinken und und und… Eine große Attraktion waren diese 3 Jungs, die sich samt Verstärker, E-Gitarre und Cajun vorm Sanitätshaus aufgebaut haben und die Fußgängerzone mit Songs aus den 70er und 80ern rockten.  Übrigens direkt neben der Eisdiele – strategisch sehr clever.

Natürlich haben die Drei sofort alle Herzen gewonnen. Auch meines. Und doch kommen mir auch leise Zweifel, ob das den kids wirklich soviel Spaß macht. Von ihren englischen Texten dürften sie eh nichts verstehen. Vielleicht müssen sie sich ja ihr Kinderzimmer im neugebauten Häusle selber verdienen?!

Menage à trois: Twombly Turner Monet

Letzten Donnerstag war ich mit Luisa und Anna in der neuen Ausstellung der Staatsgalerie „Turner Monet Twombly“ (bis 28. Mai 2010). Wahnsinn. Ich denke, daß man selbst in der Staatsgalerie selten solche Meisterwerke zu sehen bekommt. Die Gegenüberstellung dieser drei Maler ist auf den ersten Blick etwas verblüffend, doch das zwingt zum Hinsehen und Hineinspüren. Abgesehen davon hatte ich ja von Twombly noch nie was gehört. Doch es lohnt sich und man muss seine Werke unbedingt im Original sehen, finde ich. Dann berühren sie einen…. Schon wieder eine Entdeckung.

Also: ganz grosses Kino! Unbedingt hingehen, liebe Freunde. Gerne mit uns. (Und am besten nicht an einem Wochenende, wenn es geht, weil der Besucheransturm groß ist).

Annawech ins Ofenwerk

Der Termin war schon seit Monaten ausgemacht: zu Deutschlands größter privaten Weinmesse, mit über 100 Winzer. Und zwar nach Nürnberg, ins Ofenwerk. Sascha hatte die Idee, daß wir uns zur jährlichen Weinmesse von K&U, dem renommierten Weinhändler Martin Kössler treffen. Für 10 Euro Eintritt bekommt man ein Glas und kann sich dann durch die Weine durchprobieren.

Der Veranstaltungsort, das Ofenwerk, gibt ein tolles Ambiente ab: ein altes Fabrikgebäude, das mittlerweile Heimat für viele Oldtimer und deren Fuzzel-Tuner ist. Und dazwischen nun die leckeren Weine.  Auf der einen Seite Deutschland und Österreich mit sehr vielen Weissweinen – und auf der anderen Seite die Klassiker Frankreich, Italien und Spanien sowie eine Sonderecke für die USA.

Aber was soll ich sagen? Schon am Freitag abend bei der nächtlichen Anreise gings los mit triefendem Schnupfen und am Samstag war die Nase dicht, sämtliche Geschmacksknospen im Tiefschlaf. Und so war die komplette Verkostung für mich eine Nullnummer, die 10 Euro Eintritt für die Katz. Dennoch war die Atmosphäre so nett, daß ich Lust habe, nächstes Jahr wieder zu kommen – ohne Infekt.

Da es Messerabatte bei der Abnahme eines Kartons gab, haben wir uns mit Sascha zusammen getan, um wenigstens ein paar Fläschchen zu haben, die war dann ex post zuhause endlich geniessen können. Gekauft haben wir:

Von den Rheinhessen war übrigens nur das Weingut Wittmann vertreten. Da waren wir enttäuscht! Also doch wieder nach Harxheim.

Hier ein Nachbericht der Messe.

Ach: abends gab es bei den D´s Muscheln im Weißweinsud, Bayrisch Kraut à la Schuhbeck mit Entenbrüstchen oder wahlweise Nürnberger Würstchen und abschließend selbstgemachtes Pistazieneis mit Feigen.

 

 

It´s a Trick-trick!

Es ist wieder Trickfilmzeit in Stuttgart und: bis Sonntag ist noch Zeit, hinzugehen! Das macht Spaß! Und sei es „nur“, abends auf dem Schloßplatz die Open Air Vorstellung anzusehen. Michel und ich waren am Mittwoch im „Internationalen Wettbewerb“. Besonders witzig und schräg war die Geschichte vom verlotterten Osterhasen, der ein Leben ohne Freude, dafür aber mit viel Alkohol führt. Und das im Schatten des überaus beliebten und beleibten Weihnachtsmannes. Er beschließt ihn, um die Ecke zu bringen…

Preferably Blue from Mr Foo on Vimeo.

Wir haben Tränen gelacht. Das Ganze wurde in Neuseeland produziert. Herrlich!

Übrigens, Roland: „The Mighty Hunter“ (vom Schweden Michael Ekblad) ist was für Dich, nachdem du ja die Wälder der Südinsel unsicher machst… Ich hoffe, dass Du nach diesem Filmchen noch gut schlafen kannst!

Eine sehr schöne Idee ist die Geschichte der beiden Australierinnen Wendy Chandler und Susan Danta. Sie haben einen dokumentarischen Film über „Erbstücke“ gemacht und ihn als Trickfilm umgesetzt. Beim Anschauen ist mir aufgefallen, dass ich die Frage nach einem besonderen Erbstück in unserer Familie gar nicht so leicht beantworten könnte. Ich muss nochmal nachdenken…. Habt ihr eines??? Hier ist der Trailer:

Der „Trick-Trick“ ist jedoch was ganz Spezielles … und wenn unsere gute Ruth die Zeit hätte, unseren Blog zu lesen, könnte sie jetzt dazu was sagen;-)

 

Link zum Trickfilmfestival ITFS.

Coole Mucke mit hübschen Muckis

Usch, Lynn und mich hat beides gleichermaßen beeindruckt, würde ich sagen. Gelle?! Klaus und Michel haben sich darüber heute am Telefon beraten -von Mann zu mann eben. Mehr kann ich dazu hier im halb-öffentlichen Raum nicht erzählen…

Auf alle Fälle war das gestern ein richtig geiles, supertolles Konzert mit Trombone Shorty in der Röhre in Stuttgart (diese Stuttgarter Institution im Wagenburgtunnel wird ja Stuttgart 21 zum Opfer fallen!) Dieser Typ ist 1986 in New Orleans geboren, spielt aber Posaune und Trompete wie ein alter Hase!

Warum gehe ich eigentlich mittlerweile so selten auf Live-Konzerte?! Muss ich dringend ändern.

Eine Videomitschnitt von gestern hab ich (noch) nicht gefunden. Aber hier zwei gute Links: Einmal ein Kurzvideo inkl. Interviews und hier ein Live-Mitschnitt. Hier sind seine Tourdaten, allerdings spielt er nur noch drei Konzerte in Deutschland bevor es weiter geht nach Athen.

Diese Benefiz-Session hier mit Lenny Kravitz, Trombone Shorty & Friends finde ich auch richtig gut.

„Warum haben die eigentlich alle eine Tüte dabei?“

Das war die Super-Outing-Frage von Paula am heutigen Faschinsdienstag!!! Anscheinend scheint Mittelfranken ein noch größeres Niemandsland hinsichtlich des närrischen Treibens zu sein als Stuttgart.

Zum zweiten Mal in meinem Leben hab ich mich also – mit Michel und Paula und ca. 220.000 anderen Narren – in den Stuttgarter Fasching geworfen sprich: mich am Strassenrand aufgestellt für den Faschingsumzug. In Stuttgart ist dies ein Mix aus alemannischer Narrentradition, rheinischem Jeckentum und eben dann halt noch Fasching wie wir ihn aus Kindertagen kennen. Mit Indianer, Polizisten, Darth Vader und vielen Prinzessinnen. Erotische brasilianische Elemente sind leider nicht dabei – ah doch, ein paar Junx, die sonst beim CSD aufm Umzug sind, machen auch schon mal beim Fasching mit. Immerhin war schönstes Frühlingswetter.

Während Michel sich in die hintere Linie zurückzog, musste ich mit der 7-jährigen Paula in die Nahkampfzone Straßenrand. Also da wo all die anderen Mütter oder Väter mit ihren Kindern um das Recht der ersten Reihe streiten. Und zwar andauernd!! Ich habe – betont relaxed – die Kleine vorgeschickt und mich auf einen Beoachtungsposten in die dritte und vierte Reihe zurück gezogen. Das ist aber auch nicht besonders erholsam weil man in der wogenden Masse ständig aufpassen muss, dass man nicht den (Sicht-) Kontakt verliert. Gnade Gott. (Ich weiß das noch bis heute als ich mal auf dem Canstatter Wasen verloren gegangen bin und dann ausgerufen werden musste.) In der zweiten Hälfte tauchten dann aber noch diverse türkischen Mamas – kaum größer als die kids aber mit einem Kampfgewicht von um die 100 kg – in der erste Reihe auf…

Die Ausbeute von Paula war übrigens miserabel: 6 Bonbons und 1 Trillerpfeife nach 1 1/2 Stunden! „Nie wieder!“ hat sie geschumpfen, als sie zurück kam. Naja, sie hat wirklich keine Erfahrung. Aber als dann Michel und ich unsere Jackentaschen geleert haben, hat sie wieder übers ganze Gesicht gestrahlt!