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Spring just starts here

Seit Mittwoch haben wir nun in Neuseeland offiziell Fruehling!!! Ueberall stehen Laemmer und Kaelber herum und – tatsaechlich – im Gegensatz zum Winter, faengt es nun auch noch ueberall zum bluehen an. Unsere Zitrusbaeume tragen noch voll ansonsten geht es in die neue Vegetationsrunde.

Der Winter war zwar gnaedig (viel,viel Sonne und mild) gewesen aber dennoch freut’s wenn’s Fruehling wird. Also – yipiieh, die Fruehlingsfishingsaison ist eroeffnet.
unser Magnolienbaum

New Zealand World Class in Football

Witzig – ich weiss nicht ob ihr das wisst ABER die Kiwis haben sich nicht nur tapfer in der Fussball WM geschlagen sondern sie sind in in einem anderen „Football“ Spiel, praktisch unschlagbar – RUGBY.

Die „All Blacks“ (daher haben die Soccer Player als Kontrast-Programm Ihren Namen – All Whites) sind verdammt gut, was World Competition angeht, ABER die Junioren sind noch viel besser. Im International Junior World Championship haben die Kiwi Boys mal eben im FINALE (!!!) Australien mit 62:17 hergeschlagen – oder de-klassiert, kann man auch sagen. Auf der Rugby Website zeigt sich dass die Kiwis das zum dritten Mal hintereinander geschafft haben.

Kahawai One Of The World’s Great Sportfish

8:00 Uhr Mittwoch morgen – 4 Grad, wolkenlos, windstill, ruhiges Meer einfach nur schoen – da das nun schon seit einigen Tagen so ist, und wohl auch noch so weitergeht UND der Maori-Fisch-Kalender exzellentes Fishing fuer heute vorraussagt, haelt mich mich nichts mehr. Das Boot ist „ready to go“ und um kurz vor 9:00 im Wasser (@Michel und Gudrun – Ihr wisst schon an dem kleinen Hafen out of Pohara).

Ich kann es (wieder ‚mal) nicht fassen wo ich bin, als ich mit ca. 15 knoten leise aus der Bucht gleite. Der dunkelblaue Himmel (ohne irgendein Woelkchen ueber mir), die Sonne, mit wahnsinns Lichtspiel auf dem Wasser, vor mir, duese ich an den satten gruenen Kuestenstreifen des AbelTasman entlang – Richtung (na klar) – SEPARATION POINT. Heute (es juckt mich so in den Fingern) – der Michel fehlt – wird ein neues Kapitel der Fisch-Geschichte aufgeschlagen.

Am Separation Point angekommen – (ich habe wieder ‚mal die Kamera vergessen – mensch!!!) begruesse ich zunaechst die vielen Pinguine, die schon alle vor mir da waren.Der Tag ist noch jung aber hier ist schon maechtig was los – zumindest die halbe See-Vogelwelt ist hier unterwegs. Ich sehe Shags, Reiher, Seemoeven, Albatrosse, Pinguine und andere Seevoegel – viele beim jagen und als ich ca. 4 km in Richtung Farewell Spit ‚raus fahre, sehe ich einen riesigen Bereich in dem viele Voegel schwimmen und jagen – das gibt den Eindruck dass hier womoeglich eine grosse Schule Kahawai unterwegs ist.

Also versuche ich mein Glueck, werfe 3 Angeln gleichzeitig und bin nach den ersten 5 ruhigen Minuten dann nur noch am roedeln. Der erste Kahawai ist ein riesen Kerl (63cm) und wie sich spaeter herausstellt 3kg+ schwer. Ich habe diesen gerade an Bord da reisst es an der 2. Angel – Kahawai No.2. Zwischendurch moechte noch eine stattliche bluecod (44cm) mitkommen ebenso eine recht gute Seaperch. danach 3  weitere Kahawais – 1h 20min sind vergangen, der Eski (australisch fuer Kuehlbox) ist gerammelt voll und ich beschliesse dass das fuer heute mehr als genug ist und denke – mensch das waere etwas fuer den Michel gewesen – da der Kahawai dem Kingfisch ziemlich nahe kommt (vom Aussehen und Fleisch) – great fishing. Die Australier nennen den Fisch Salmon-Trout – und ich habe den schon vor etlichen Jahren,  im Wilson Promontory National Park bei Melbourne gefangen. Ein toller Fisch.

Die Rueckfahrt (mittlerweile 18 Grad) ist ebenso farbenfroh und schoen wie der Morgen. Nachdem das Boot versorgt ist, geht es ans Bilder machen und dann daran die edlen Teile zu verarbeiten.

Ein Teil des Fangs wird (super reines Fleisch) gleich zu sushi verarbeitet, der andere Teil geht in meine kleine Raeucherkammer, wo die fillets mit (eigenen) Zitronen, gestossenem Pfeffer, braunem Zucker, Rosmarin (aus dem Garten) und etwas Salz auf Manuka-Holzspaehnen geraeuchert werden. Ein Prachtexemplar wird als ganzer Fisch eingefroren. Der Rest wird zu Filets (short panfry – medium rare is the choice) verarbeitet.

http://www.bishfish.co.nz/fishid/kahawai.htm

D-Day at Separation Point

catch of the day

catch of the day

Dank Gundels/Michels Fisch-Kalender  war ich heute hoch motiviert und sicher, daß ich etwas fangen würde (super fishing conditions!!! this week). Also habe ich (nicht zu früh) das Boot gerichtet, 3-Angeln werden es wohl tun, alleine das Boot zu Wasser gelassen und rauss in die super glatte See gestochen! Auf dem Weg zum Separation Point habe ich noch kurz       Halt an Wainui Beach gemacht, um kleinere Rock Cots zu fangen. Nach 15 min und 3 Rock Cots (kleiner Haken, 6g Blei), dann weiter in Richtung Separation Point.  Dort ca. 4 km nördlich, dann 1 Angel für Michel´s King Fish mit toter kleiner Rock Cot und Luftballon als Schwimmer ausgeworfen (leider kein Erfolg – ABER das kommt noch!!) und 2 weitere Angeln (Blei und Squit) für den „Nahkampf“ klargemacht. Nach der ersten beachtlichen Seeperch konnte ich dann einen großen Barracouta fangen (der Dicke ganz hinten!). Das ist ein aggressiver Räuber, selbst voll mit Parasiten, aber dennoch toll zum Fangen da enormer Kämpfer. Der war gefolgt von einem Kleinen – welcher sauber war und super gut zum essen ist. Nach einiger Zeit des Wartens konnte ich dann noch zwei herrlich große Blue Cots, 45cm, und weitere Seaperches fangen, so dass ich meine Fischfilet Reserven für den Gefrierschrank wieder deutlich aufstocken konnte. Das wäre ein richtig guter Tag für Dich gewesen, Michel! Ich habe unsere doch wirklich müden Fischerfolge nun wieder wett machen können. Ich ließ mich lieber von Suse am Hafen abholen, weil ich keine große Lust verspürte, mir wieder das Bein aufzuschlitzen.  (Einschub von Suse: viele Brezele mit dem Anhänger die ramp runter. Es ist noch kein Meister vom Anhängerhimmel runtergefallen!!) Heute abend gibt es Blue Cot mit Salaten (keine Carbs für mich!). …..

Wir sind dann mal weg.

Copy of P1060967

Nein, wir haben unser Handy nicht an diesen Baum im Mussels Inn genagelt – das bedeutet: wir kommen zurück! Für viele Andere war dies jedoch der letzte Akt, um für immer in Neuseeland zu bleiben.

Wir haben diese Zeit hier sehr genosssen – wir haben sicher nicht soviel gesehen wie andere Touristen, dafür aber sehr intensiv. Auf alle Fälle kommen wir wieder. Aiden vermisst uns ja jetzt schon beim Kartenspielen!

Wie es hier mit unserem Blog weitergeht, müssen wir mal sehn. Unsere Zeit hier ist ja um, aber es geht ja alles weiter zwischen Takaka und Stuttgart… Mal sehn. Auf alle Fälle danke an alle, die uns ermuntert und Feedback gegeben haben. Das motiviert natürlich sehr, um weiter zu schreiben.

Aber jetzt heisst es erstmal „Good Bye“! Tschüss friends!

Katzenwäsche

Peety

Viele Tiere der Neuseeländischen Fauna lassen sich nur von der Ferne aus betrachten. Whalewatching und Pinguine sind nur vom Boot aus zu sehen. Um ein schönes Foto von einem fliegenden Albatross zu bekommen muß man lange ausharren und für eine gute Aufname braucht es viel Glück. Delphine sind auch etwas kamerascheu. Man kann zwar mit Delphinen schwimmen gehen, aber das kostet viel Geld und man wird nass. Einzig die faulen Robben am Strand kann man aus der Nähe betrachten und fotografieren. Es wird aber geraten genügend Abstand zu den meist männlichen Tieren zu halten. Denn wenn sie sich beroht fühlen können sie schnell „unwirsch“ werden und dann sind die auch schneller als man gemeinhin glaubt.

Wie gut also, daß die tierfreundliche Familie Toder hier einen kleinen Waxeye vor dem Zugriff einer Katze gerettet und aufgezogen hat.

Der kleine Kerl war sehr zutraulich und hat sich für alles und jeden interessiert.  Auf das Meiste hat er allerdings im wahrsten Sinnen des Wortes geschissen. Wenn er gefressen hatte , war er einem Bad nicht abgeneigt. Die anschließende Trocknung hat er sichtlich genossen. Jetzt, nachdem er zu Kräften gekommen ist, hat er sich einer Schar Spatzen angeschlossen und treibt sich wohl nach wie vor hier in den Büschen herum.

Von diesem Vogel, der auf den Namen „Peety“ getauft wurde, gibt es natürlich auch unzählige, gestochen scharfe und makrogenaue Fotos in allen Lebenslagen.