Archiv für den Monat: Mai 2010

Summer in the city

Man kann ja über Stuttgart lästern wie man mag – aber im Sommer, bei schönem Wetter ist die Stadt einfach nur saugut! Und nun hat diesen Frühjahr auch noch die legendäre Gelateria „Old Bridge“ aus Rom ihre einzige Niederlassung in Stuttgart (Bolzstraße) aufgemacht!! Stuttgart: douze points. Echt, da müsst ihr hin, solange die Schlange nur 20 m lang lang ist. Und: du hast recht Birgit, das Pistazieneis ist suuuuper. Aber auch Schokolade mit Minze (heisst so ähnlich wie Cebatto oder so…) ist S U P E R G E I L !!!!!!! Da kann jetzt Salmonelli nur noch mit seinem Spaghettieis bei uns punkten – weil Old Bridge keine Eisbecherkompositionen anbietet.

Passend dazu der Song für Euch, natürlich das Original von den Lovin´ Spoonful

Coming Out

Wir outen uns! Unseren heutigen Abend werden wir vor dem Fernseher verbringen. Wir sind uns nur noch nicht einig, wo. Auch wenn wir nicht besonders vor-informiert sind, haben wir gestern abend noch ein Tippspiel unter Freunden gewagt. Der Gewinner wird von den anderen Dreien mit einer Überraschung beschenkt.

Weitere Links:

Alle Teilnehmer, alle Songs

Und hier die Wertung der taz

Und an alle, die uns jetzt für völlig bescheuert halten: bleibt bitte unsere Freunde! Manchmal braucht das Leben einfach etwas Trash, finden wir.

Frankforder Grie Soß

Gestern gab es bei uns „Frankfurter Grüne Soße“ – eines unserer absoluten Lieblingsgerichte im Frühling. Immer mit neuen Kartoffeln – und diesmal noch mit Spargel und einem Kalbsfilet als Begleiter 😉

Sehr lecker, allerdings fanden wir die Variante vom Samstag besser. Das kann mal wieder nur an der 7-Kräuter-Zusammensetzung liegen. Also hier im Schwabenländle sieht der Strauß Kräuter jedesmal anders aus, ist das bei Euch in Hessen auch so? Sowohl was die Auswahl der Kräuter angeht als auch das Mengenverhältnis. Am Samstag war unglaublich viel Dill drin, was meines Wissens gar nicht rein gehört. Gestern war dafür kein Dill im Sträusschen, dafür überproportional viel Pimpinelle. Ich hab die Hälfte davon aussortiert.

Mein Grundrezept find ich eigentlich ganz gut – ich würde mich aber über Eure Hausrezepte sehr freuen.

Rezept (für 3-4 Personen)

  • ca. 300 g Kräuter: krause Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch, Kresse, Kerbel, Pimpinelle
  • 5 hart gekochte Eier
  • 250-500 g Schmand /saure Sahne  (gemischt, nach Geschmack)
  • 2-3 EL ÖL
  • Saft 1/2 Zitrone
  • etwas Senf (nach Geschmasck)
  • 1 Prise Zucker
  • Salz, Pfeffer
  • ggfs. 1 feingehackte Schalotte

1. Die Kräuter waschen, trocknen und von den groben Stielen befreien. Sehr fein hacken oder durch den Fleischwolf drehen. Ich hab mich noch nicht getraut, sie durch den Mixer zu jagen.

2. Hart gekochte Eier fein hacken. (Eine Variante ist, das hart gekochte Eigelb mit Öl zu verrühren und mit dem Schmand zu vermengen. Die Eiweißwürfel werden dann zum Schluß eingerührt.)

3. Schmand mit Zitronensaft, Senf und den Gewürzen verrühren, mit den Kräutern mischen. Die Soße sollte eine grüne Farbe annehmen.

4. Für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Ich wollte ja vom Essen ein Foto machen, habs aber dann völlig vergessen. Keine Ahnung, wie die ganzen Foodblogger das hinkriegen. Außerdem ist das ja eigentlich nervig, noch mit der Kamera rum zu hopsen während das Essen so langsam abkühlt. Ich weiß auch nicht so recht…

Weitere Links: Grüne Soßen Festival

17% / 184 Puls

Heute bei schönem Wetter hab ich mal einen Ausflug auf die schwäbische Alb gemacht. Es waren jede Menge Radfahrer unterwegs.  Allein, ich hatte den Eindruck ich war der Einzige, der an den Grenzen seiner Belastungsfähigkeit die Steigungen hochgekrochen ist.

Ich bin ja ganz aus der Form und muß wohl mehr trainieren.

Das erste Frühstück auf dem Balkon

Endlich!! Neben Sonne und einem vergnügt aufgelegten Michel gabs gaanz frischen Ziegenkäse von Sibylles & Werners Ziegen aus dem Piemont (superobermegalecker), Blutorangengelee mit Vanille von Ira, meiner Quitten-Orangen-Konfitüre sowie selbst gemachtem Hefzopf (der allerdings nicht an Michels Zopf rankommt. Das muss an der Knettechnik liegen…). Aber das hört sich doch nicht schlecht an, oder?

Wandertag am Hohen Neuffen

Auch wenn andere Stimmen aus unserer lieben Familie es als völlig langweilig bezeichnen – wir finden Wandern toll. Haben wir ja schon in Neuseeland gerne gemacht. Gestern waren wir nun am Nordrandweg der Schwäbischen Alb und sind mit den Jungs durch Wälder, Wiesen und Felder am Albtrauf entlang marschiert. Eine sehr entspannte, kleine Wanderung: vom Flugplatz Hülben über die Karlslinde zum Burrenhof. Immer wieder schöne Ausblicke ins Tal hinab oder auf den Hohen Neuffen. Das könnten wir uns ja mal vornehmen, den HW1 Wanderweg komplett zu laufen….

Das kulinarische Angebot unterwegs hat uns allerdings nicht überzeugt: das Kuchensortiment auf dem Burrrenhof war äußerst dürftig, dafür hat uns dann der Erdbeerkuchen auf dem Flugplatz  Hülben etwas entschädigt, auch wenn der Anteil Biskuitboden : Erdbeeren : Cremeschicht nicht richtig ausbalanciert war. Zum Abschluß sind wir dann nach Münsingen gefahren, mit einer Runde durch den Altstadtkern und Besichtigung des Bahnhofs samt Heimatkundemuseum. Anschließend geschmaust im Hotelgasthof Herrmann, den Thomas aus einem Fernsehbricht kannte. Ich hatte vorab „Wildkräutersüppchen“ (überraschend langweilig) und anschließend „Variationen vom Landschwein“ (Krustenbraten und Filet) mit Bärlauchknödel und Gemüse. Wir alle fanden das Essen zwar ganz gut, aber umgehauen hat es uns auch nicht. Wäre kein Grund, extra nach Münsingen zu fahren.

Die Schwäbische Alb hat uns jedoch wirklich sehr gut gefallen, ich weiß gar nicht, warum wir da nicht öfters sind. Vielleicht ist Hohenlohe zu nah.

Weiterer Link: Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Oi Ronde!!

So sieht das in etwa aus, eine typische samstägliche Einkaufstour, natürlich durch den Stuttgarter Westen. Diesmal sind Thomas und ich auf Tour mit den Rädern.

Erst der Wochenmarkt auf dem Bismarckplatz, sehr klein aber gemütlich. Außerdem gibt es dort -endlich- einen sehr guten Käsestand. Den Olivenhändler lasse ich links liegen – und hoffe darauf dass Michel Oliven vom Oliven-Peter aus Öhringen mitbringt. Dann gehts ab zu unserem Bermuda-Dreieck: erst das „Grüne Eck“, mittlerweile der Gemüsehändler No. 1 unseres Vertrauens. Hier bekommt man wirklich immer 1a Ware -weniger Bio aber dafür umso mehr regional. Gleich daneben der Superbäcker „Bosch“ und schließlich die „schweren Sachen“ im Biosupermarkt. Auf dem Nachhauseweg noch einen kurzen Abstecher bei unserem Metzger „Sum“ – übrigens kein Chinese!

Mit den E-Bikes war das übrigens echt easy.

Kulinarische Rätsel

Ich komme ja nicht aus dem Frischeparadies Stuttgart raus, ohne mindestens ein mir unbekanntes „Lebensmittel“ zu kaufen. (Ira, waren wir da jetzt eigentlich schon mal zusammen drin?! Anscheinend kaufen da ja die Sterneköche und solche, die es werden wollen, ein.)

Heute sind es vier (!) – nur das Wasabipulver kenne ich bereits, aber es macht sich gut auf dem Foto und außerdem brauche ich dieses Produkt tatsächlich heute abend. Den Paprika aus „Murcia“ hab ich nur gekauft weil mir die Dose so gut gefällt. Vielleicht auch, weil damit wieder etwas Spanien – und damit schöne Urlaubserinnerungen – in der Küche stehen. Was die „Salsa Mojo“ auf sich hat, löse ich ein andermal auf 😉 Bei den Kokosstreifen bin ich schwach geworden, weil ich sie probiert habe. Hmmmm…. Ach, diese fiesen Marketingtricks!! Warum bin ich eigentlich nochmal ins Frischeparadies gefahren??

„Ich sehne mich danach, Menschen zu zeichnen.“

Ein schöner Satz von Ernst Ludwig Kirchner – letztes Wochenende gelesen bei der Ausstellung über ihn, die derzeit in der Galerie Stihl in Waiblingen gezeigt wird und noch bis 13. Juni läuft. Wir finden, das ist ein sehr schönes Ausstellungsgebäude und die Ausstellung ist wirklich sehenswert.

Witzig finde ich, dass Kirchner unter dem Pseudonym Louis de Marsalle seine Werke selbst besprochen – und gelobt – hat. Doch als die Nachfragen nach einem Treffen mit dem vermeintlichen Kunstkritiker nicht aufhörten, ließ Kirchner ihn 1933 überraschend sterben.