Schlagwort-Archive: Rezepte

Lichter der Großstadt

Letztes Wochenende waren Ira & Oliver nach langer Zeit mal wieder hier. Und wie immer haben wir es uns gut gehen lassen und ein sehr relaxtes Wochenende verbracht!

Am Samstag drehten wir eine Runde durch die City: zunächst die Besichtigung des Stuttgart 21 Geländes. Hier richten sich die Parkschützer tapfer auf einen kalten Winter ein. Leider ist es durch die Schlichtung in der Protestbewegung etwas (unheimlich) ruhig geworden.

Außerdem war an diesem Samstag mal wieder Emo-Treffen im Emo-Park (so heisst der Schlossgarten wirklich bei den Emos). Emos sind „Emotional Hardcores“, kurz gesagt liebe, sensible Punks. Wie immer weiß Wikipedia mehr.

Am Samstag war auch „Lange Einkaufsnacht bis 24 Uhr“ und die Aktion „Stuttgart leuchtet“, bei der die Stadt in ein farbiges leuchtendes Kleid eingetaucht war. Sehr stimmungsvoll.

Aber pünktlich zum einsetzenden Regen sind wir nach Hause marschiert, um Iras und Olivers Wunschessen „Linsen mit Spätzle“ zu essen – bis wir fast platzten! Wie immer, hab ich natürlich prompt vergessen, davon ein Foto zu machen – der Appetit war schneller!

Und hier nun das Rezept:

Weiterlesen

Und er lebt doch?!

Gestern haben wir Annas (und auch noch ein bisschen Michels) Geburtstag nachgefeiert  – mein Beitrag dazu: Dande Dorles Käsekuchen. Ich hab zwar eine Menge „Danden“, aber keine namens Dorle. Vielmehr stammt das Rezept aus dem Buch „Laugenweckle zum Frühstück“ von Elisabeth Kabatek, das ist die schwäbische Antwort auf  Bridget Jones & Co. Und es ist mein absolutes Lieblings-Käsekuchen-Rezept, weil er sehr fluffig ist. Vor allem wenn er am selben Tag gegessen wird. Marco hat gestern beim Verschmausen gefragt, ob es das Rezept von seiner Mutter sei, was für mich einem Ritterschlag gleich kommt.

Man darf sich halt über die Entwicklung des Kuchens im Backofen keine ernsthaften Sorgen machen. Na ja, leichter gesagt als getan: zum Schluß stand ich im 2-Minuten-Takt vor dem Backofen. Doch kaum holt man den Kuchen raus, fällt er auch schon zusammen. Wobei mir Marianne von der Alb den Trick verraten hat, den Kuchen noch 10 Minuten im abgeschalteten Backofen zu lassen – dann bleibt er „oben“.

Leider hab ich vergessen Fotos zu machen, um Euch das Endergebnis zu präsentieren – auch von den anderen Kuchen, die es gab: Apfel und Marmorkuchen und ein Kuchen von Marianne, dessen Name ich vergessen habe, der aber Annas Lieblingskuchen ist. Das ist ein Rührteig mit Zimtzuckerstreuseln drüber, einfach aber lecker!

Hier nun das Rezept:

Dande Dorles Käsekuchen

Mürbeteig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 70 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • Zitronenschale oder Vanillezucker

Füllung:

  • 5 bis 6 Eier
  • 170 Gramm  Zucker
  • 750 Quark (mind 20% Fett)
  • 500 Gramm  Schmand
  • Zitronenschale
  • 1    Päck. Vanillepudding

Mürbteig aus den Zutaten herstellen und kalt stellen.

Für die Käsemasse Eier trennen. Eigelbe und 2/3 des Zuckers schaumig schlagen.
Quark und Schmand, Zitronenschale und Vanillepudding unterrühren.

Eischnee schlagen, 1/3 des Zuckers unterheben.

Eischnee unter die Quarkmasse heben. Alles in die mit Mürbteig ausgelegte Form füllen.

C´est ca!

Bei 180 Grad eine Stunde backen.

„Wie das Wetter zu Johanni war…

… so bleibt es viele Tage gar.“ Ja dann. Her mit dem Sommer.

Am heutigen Johannistag verabschieden wir uns vom Spargel und Rhabarber. Seufz.  Da kommt ja mein Marmeladenrezept genau richtig 😉  (Höchstens man macht es wie Henning, dann können einem ja irgendwelche Stichtage wurscht sein – Hauptsache die Gefriertruhe brummt, gell?) Den Rezeptipp hab ich von Ingrid – und ich finde die Marmelade wirklich sehr lecker. Weil mir Himbeeren noch zu teuer waren, habe ich gefrorene gekauft. Das funktioniert auch prima, finde ich.

Erdbeeren-Himbeeren-Rhabarber-Marmelade
mit einem Schuss Pernod

  • 500 gr Rhabarber
  • 800 gr Erdbeeren
  • 400 gr Himbeeren
  • 1 Limette
  • 3 EL Pernod
  • 1 Vanilleschote
  • 800 gr Gelierzucker 2:1

Rhabarber putzen und in feine Scheiben schneiden. Erdbeeren putzen und klein schneiden. Limette auspressen.

Rhabarber, Erdbeeren, Himbeeren, Limettensaft in einen großen Topf geben. Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herauskratzen und zu den Früchten geben. Den Gelierzucker darüber streuen und umrühren. (Besser wäre es den Gelierzucker vorzuwärmen z.B. im Backofen.) Die Früchte unter Rühren aufkochen und dann mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei ständig umrühren.

Pernod zum Schluß zugeben. Marmelade in heiß ausgespülte Schraubdeckelgläser füllen. Gläser sofort verschließen und 5 Minuten umgedreht stehen lassen.

Bei mir ist die Marmelade ziemlich läbbrig – wie meistens übrigens. Gibt es denn ein besseren Trick als diese blöde „kalte Teller Prüftechnik“??

Hier ist übrigens meine Quelle. Ich habe allerdings nicht 3:1 sondern 2:1 Gelierzucker rein. Und ich habe den Pernod nicht verkochen lassen.

Ich hoffe jetzt natürlich sehnsüchtig auf ein 3faches-Chapeau vom Konfitürenmeister hier in der Runde!!!!

Frau Holle hat ihre Betten geschüttelt…

… und ich hab ein paar der blütenweißen „Federn“ aufgefangen und daraus wie jedes Jahr Sirup, besser gesagt Holunderblütensirup gemacht.

Zum Schluss hat Monsieur eine Zeichnung für mich gemacht, ich hab das Ganze in Form gebracht und voilà – fertig ist der Holunderblütensirup! Wer Lust hat, kommt vorbei zum Probieren!

Netter Link zum Holunder ist hier aus naturheilkundlicher Sicht und hier.

Und hier mein Mal-so-Mal-so-Rezept:

Holunderblütensirup (ca. 1,5 l)

1 l Wasser
900 g Zucker
1 EL Zitronensäure
2-3 Bio-Zitronen in Scheiben
ggfs. 1 Bio-Orange in Scheiben
ca. 12-15 Holunderblüten, je nach Größe

Holunderblüten pflücken (sollten trocken sein, weder geschlossen noch verblüht und ohne Viecher). Verwelkte Blüten wegzupfen. Die Blüten möglichst schnell verarbeiten. Deshalb den Zuckersirup evtl. schon vor dem Plücken kochen und abkühlen lassen.

Nun den Zuckersirup herstellen, d.h. Wasser mit dem Zucker aufkochen und solange köcheln lassen bis der Zucker vollständig aufgelöst ist, dann abkühlen lassen. Anschließend die Zitronensäure zugeben und umrühren. Die Zitronen in Scheiben schneiden. Die Holunderblüten und Zitronen scheiben vorsichtig in ein großes Glas einschichten. Den Sirup vorsichtig darüber gießen. Das Glas abdecken.

Den Holundersirup nun 3-4 Tage an einem sonnigen Platz ziehen lassen. 2 bis 3mal mit einem Löffel umrühren. Abschmecken. Nach Wunsch evtl. frisch ausgepressten Zitronensaft zugeben, je nachdem wie sauer man es mag. Den Sirup durch ein steriles Tuch abseihen (am besten ein Mulltuch) und in sterilisierte Flaschen füllen. Möglichst kühl und dunkel, also im Keller, aufbewahren!

Nicht nur Fisch und trotzdem animalisch

Heute waren wir im Telegraph Pub in Takaka – wir geniessen das lange Wochenende da Queen’s Birthday gefeiert wird. An diesem Wochenende war auch das grosse Boar-Hunting (Wildsau jagen) dass hier doch noch recht „animalisch“ abgeht. Man jagt die Sau mit Hunden und ersticht sie einfach mit einem Messer! Kein geballere und so. Anyway, wir waren heute bei der Preisverleihung (schwerste Sau, beste Sau etc. – weiss der Deivel was die alles kuehren) – DANACH sind dann viele der Wildsaeue verkauft worden – hier konnte ich nicht wiederstehen und habe bei einem richtig netten halb-jaehrigen zugeschlagen. Nach dem zerlegen haben wir noch ein Wildschwein Goulash gemacht – und da schon festgestellt, das Fleisch ist der Hammer. Also Gudrun, den oberen Ruecken mariniere ich gerade fuer morgen (in einem Rotwein, Knowblauch, Lorbeer, Koriander, Kreuzkuemmel, Sahne Sud mit Pfeffer und Birne…) – ABER es ist noch genuegend da, dass Du Dich auch austoben kannst.

Frankforder Grie Soß

Gestern gab es bei uns „Frankfurter Grüne Soße“ – eines unserer absoluten Lieblingsgerichte im Frühling. Immer mit neuen Kartoffeln – und diesmal noch mit Spargel und einem Kalbsfilet als Begleiter 😉

Sehr lecker, allerdings fanden wir die Variante vom Samstag besser. Das kann mal wieder nur an der 7-Kräuter-Zusammensetzung liegen. Also hier im Schwabenländle sieht der Strauß Kräuter jedesmal anders aus, ist das bei Euch in Hessen auch so? Sowohl was die Auswahl der Kräuter angeht als auch das Mengenverhältnis. Am Samstag war unglaublich viel Dill drin, was meines Wissens gar nicht rein gehört. Gestern war dafür kein Dill im Sträusschen, dafür überproportional viel Pimpinelle. Ich hab die Hälfte davon aussortiert.

Mein Grundrezept find ich eigentlich ganz gut – ich würde mich aber über Eure Hausrezepte sehr freuen.

Rezept (für 3-4 Personen)

  • ca. 300 g Kräuter: krause Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch, Kresse, Kerbel, Pimpinelle
  • 5 hart gekochte Eier
  • 250-500 g Schmand /saure Sahne  (gemischt, nach Geschmack)
  • 2-3 EL ÖL
  • Saft 1/2 Zitrone
  • etwas Senf (nach Geschmasck)
  • 1 Prise Zucker
  • Salz, Pfeffer
  • ggfs. 1 feingehackte Schalotte

1. Die Kräuter waschen, trocknen und von den groben Stielen befreien. Sehr fein hacken oder durch den Fleischwolf drehen. Ich hab mich noch nicht getraut, sie durch den Mixer zu jagen.

2. Hart gekochte Eier fein hacken. (Eine Variante ist, das hart gekochte Eigelb mit Öl zu verrühren und mit dem Schmand zu vermengen. Die Eiweißwürfel werden dann zum Schluß eingerührt.)

3. Schmand mit Zitronensaft, Senf und den Gewürzen verrühren, mit den Kräutern mischen. Die Soße sollte eine grüne Farbe annehmen.

4. Für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Ich wollte ja vom Essen ein Foto machen, habs aber dann völlig vergessen. Keine Ahnung, wie die ganzen Foodblogger das hinkriegen. Außerdem ist das ja eigentlich nervig, noch mit der Kamera rum zu hopsen während das Essen so langsam abkühlt. Ich weiß auch nicht so recht…

Weitere Links: Grüne Soßen Festival

Sauce Geniàle

Heute mal wieder etwas aus unserer „Cuisine Armoire“: wie man gaaaanz einfach eine wunderbar fluffige „Sauce Hollandaise“ (oder jede andere Zaibaione, Espuma) hinzaubert – sofern man einen iSi Whip hat wie wir.

Kurz gesagt: man bereitet eine Sauce Hollandaise wie bisher zu – ohne den Schritt „schaumig schlagen“. Vielmehr füllt man die Sauce in den iSi Whip ab, hält sie im Wasserbad (beliebig lange) bei ca. 60 Grad warm – um sie finalement auf die Teller zu fluffen. Voilà – bon appétit! Sieht das nicht toll aus? Übrigens war das Essen eine Gemeinschaftsproduktion. Ratet mal, wer den Zauberpart übernommen hat?

Hier nun ausführlich. Um es vorwegzunehmen: Die Sauce ist wirklich lecker, aber nach meinem Geschmack zu butter-lastig. Da muss noch ein anderes Rezept her. Vielleicht hat jemand einen Tipp von Euch??

Sauce Hollandaise à la Lafer

100 ml Weißwein
1 Schalotte, gewürfelt
3 Pfefferkörner
1 Thymianzweig
1 Lorbeerblatt
300 g Butter
Saft von einer halben Zitrone
1 Ei
3 Eigelbe
50 ml Sahne
1 EL Walnussöl
Salz, Pfeffer
Zucker

Den Weißwein mit den Schalotten, Pfefferkörnern, Thymian und Lorbeer aufkochen und ziehen lassen. Anschließend durch ein feines Sieb passieren und die Flüssigkeit auf ca. 30 ml einkochen lassen.

Die Butter in kleine Würfel schneiden und in der noch warmen Reduktion auflösen. Den Zitronensaft, das Ei, die Eigelbe, die Sahne und das Walnussöl dazu geben. Alles glatt rühren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Auf 65° C erwärmen und durch ein feines Sieb streichen.

Die Sauce in den iSi Gourmet Whip füllen, eine Sahnekapsel aufschrauben und gut schütteln. Die Sauce Hollandaise über – z.B. die mit dem Spargel gefüllten Orangencrêpes – spritzen und sofort servieren.

Und wer hats mal wieder gewusst? Nicht F&B, auch nicht Gott, sondern der Lafer.

Tante Käthes Schwarzwälder Kirschtorte

Von Tante Käthes Schwarzwälder Kirschtorte habe ich ja schon hier vorgeschwärmt. Diese Torte gab (und gibt) es wirklich bei jedem Familienfest – mütterlicherseits. Und übrigens immer mit der vollen Schnapsladung, keine Soft-Version für Kinder. Und wir Kinder haben sie geliebt -und wie!!! (Was vielleicht einiges erklärt….)

Den Biskuitboden 3mal (!!!) durchschneiden, 5 Becher Sahne (!!), Kirschwasser, Rum, usw. usf. – das ist doch mal eine „ehrliche“ Torte, oder kennt jemand von Euch einen vergleichbaren Hammer? Zur Feier des Tages poste ich Euch nun das legendäre Rezept. Allerdings stimmt das Foto nicht mit dem Ergebnis überein. Ihr seht hier Mamas „light version“ vom letzten Sonntag. Aber vielleicht hat ja jemand von Euch Lust, „la bomba“ nachzubacken und mir ein Foto zu senden?!

Weiterlesen

Grillsaison eröffnet!

Was macht man an einem wunderschönen Frühlingssamstag in Erlangen, wenn die Sonne lacht, die Vögel zwitschern und die Natur einen einfach nur freundlich anstrahlt? Man fährt zum Stadler nach Fürth (Deutschlands größtem Zweirad-Center“)  und checkt mal, was man so alles brauchen könnte für die neue Zweiradsaison. Der Auslöser war, wenn ich mich noch recht entsinne, dass Sascha irgendein Wartungsöl brauchte oder so… Ist ja eigentlich auch wurscht. Machen wir also zu sechst einen Ausflug!

Ich würde sagen, dass wir gefühlte 5 Stunden da drin waren. Und natürlich nicht alleine. Ich glaube, am meisten Spaß hatte mal wieder Theo. Er hat alle Bobby-Cars ausprobiert, wobei ihm zum Entsetzen von Sigrid der Rosafarbene mit Prinzessin-Lilly-Fee-Verzierungen am besten gefallen hat!!! Anschließend war der Kett-Car-Fuhrpark dran, weiter gings mit den Fitnessgeräten, an denen er aber Gott-sei-Dank schnell gescheitert ist und auch aufgegeben hat. Abschluß war eine Hängematte, die er zusammen mit Michel und Paula einem Härtetest unterzog. Zur Freude des Personals… Es ist natürlich auch nicht beim Ölkauf geblieben. Mehr verrate ich jetzt aber nicht, ansonsten gibt das sicher Ärger 😉 Von den Meenzern hab ich ja gehört, dass sich Ben mit seinen 3.5 Jahren sozusagen im Alleingang das Radfahrn beigebracht hat und nun die Verkehrsüberwachung im Wohnviertel übernommen hat! Jaja, bewegte Zeiten.

Am nächsten Tag haben wir dann aber das schöne Wetter ausgenutzt und – die Grillsaison 2010 eröffnet!! Mit T-Bone-Steak, Bratwürschtel, Lachsfilet und Dorade – ach ja, und Salat und Brot. Außerdem hat Ulla einen oberleckeren Träubleskuchen mitgebracht und es gab selbst zubereitetes Vanille- und Himbeereis, von der Unold-Eismaschine, die wir tags zuvor auch noch gekauft haben. (Apropos: wir hatten die Maschine schon am Vorabend eingeweiht mit einem leckeren, ziemlich kinderuntauglichen Curry-Eis! Da können sich übrigens, fällt mir grade ein, Sigrid und Sascha mit Ingrid austauschen, die ja mittlerweile auch leidenschaftlich gerne Eis mit ihrer Eismaschine selber zubereitet! Gelle?)

Beim Thema Grillen werde ich ja mittlerweile etwas nostalgisch und denke an Neuseeland zurück. Wenn die Jungs zurück kommen mit dem Eski, beladen voller frisch gefangener Fische, aus dem Meer vor der Haustür… Hach.

Und als Nachtrag: Im Blog 1xumrühren bitte gibt es immer wieder leckere Eisrezepte. Sehen auf alle Fälle immer gut aus und werden weitgehend ohne Eier gemacht. Aber ich habe ja keine Eismaschine…

Der beste Apfelkuchen der Welt

Es wird Zeit dass ich hier mal das Rezept von Michels legendärem Apfelkuchen poste. (Ira wird  jetzt vermutlich verdutzt auf dem Bild suchen … nach der Apfeltarte, gell? Nun, es gibt mittlerweile einen neuen Favoriten, den du noch nicht kennengelernt hast!)

Anlass war Liddas Geburtstag, das bedeutet wir sind mal wieder nach Hohenlohe gedüst! Wir waren nur eine kleine familiäre Runde am Kaffeetisch, gemütliches Plaudern und Schmatzen – und dann die Frage nach dem Rezept. Nichts macht eine Hausfrau glücklicher. Ihr hättet sehen sollen wie die weibliche Zuhörerschaft an Michels Lippen hing. Barbara, Christiane, Irmgard und Lidda – allesamt jenseits der 65, gestandene Frauen vom Land, und jede sicher schon Hunderte von Apfelkuchen gebacken – und jetzt kommt dieser Wuschelkopf daher, der aussieht wie ein griechischer  Frauenversteher!! „Puderzucker für den Mürbteig?“ Was? „Kein Eiweiß?“ Ach. „Mindestens 1 Stunde ruhen lassen?“ Hmmm. Und als er dann über den entscheidenden Punkt referierte, seiner Wurftechnik beim Mürbteigkneten, haben die Frauen glaub ich definitiv innerlich aufgegeben, jemals so einen tollen Apfelkuchen hinzukriegen.

Hier nun das Rezept: Weiterlesen